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Joachim Gauck: Toleranz: einfach schwer

Über diese Ausgabe

Auftakt

  • Plus S. 1

    AuftaktDie Gefahr des Irrationalen

    Die Flüchtlingskrise hat zur Emotionalisierung geführt. Auch die Kirchen sollten weiterhin auf Sachlichkeit achten.

Leitartikel

Gastkommentar

Kommentar

  • Plus S. 7

    KommentarMissbrauch verjährt nicht

    Viel wurde in der katholischen Kirche nach dem Missbrauchsskandal in Bewegung gesetzt. Angesichts des christlichen Ideals des Kinderschutzes ist das Ziel aber noch lange nicht erreicht.

Porträt

Aktuell

  • Plus S. 9-10

    AktuellZdK: Neue Mitglieder

    Bei seiner Herbstvollversammlung in Bad Godesberg debattiert das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) über das Rentensystem, verabschiedet eine Erklärung zur „Synodalität“ in der Kirche und wählt 45 Persönlichkeiten aus Politik, Gesellschaft und Kirche zu neuen Mitgliedern.

  • Plus S. 11-12

    AktuellReligionsunterricht: Mehr konfessionelle Kooperation

    Nach mehr als zehn Jahren haben die deutschen Bischöfe wieder ein Papier zum Religionsunterricht vorgelegt. Nachdem es in einigen Regionen bereits länger schon Vereinbarungen über eine katholisch-evangelische Zusammenarbeit beim konfessionellen Religionsunterricht gibt, werden mehr solcher Absprachen angeregt und dafür auch Mindeststandards benannt.

Blickpunkt

  • Plus S. 13-17

    BlickpunktWohin entwickelt sich die Türkei? Erdogans unbedingter Wille zur Macht

    Kaum ein ausländischer Politiker hatte hierzulande zuletzt einen so schlechten Stand wie Recep Tayyip Erdoğan. Der türkische Präsident regiert das Land seit dem Putschversuch im Juli per Dekret und strebt damit eine Verfassungsänderung an. Während er die Kontrollmechanismen des Landes durch „Säuberungen“ schwächt, wird die Türkei immer unsicherer.

Nachrichten

Feuilleton

Interview

  • Plus S. 18-22

    Ein Interview mit dem Philosophen Holm Tetens„Auferstehung der Toten, Gericht, Vergebung“

    Der Berliner Philosoph Holm Tetens war Atheist, hat sich aber in jüngster Zeit dem Gottesgedanken zugewandt. Im Interview spricht er über die Vernünftigkeit des Gottesbegriffs, über die Erklärungsnöte einer naturalistischen Weltanschauung und über Gerechtigkeit für die Opfer der Weltgeschichte als wichtigstes Motiv der Hoffnung auf einen Gott, der das Heil der Menschen will. Die Fragen stellte Benjamin Leven.

Essays

  • Plus S. 23-26

    Wie kann der Arbeitgeber Kirche auch in Zukunft Mitarbeiter gewinnnen?Mehr als bunte Bilder und flotte Sprache

    Die Zahl der Menschen, die sich der Kirche zugehörig fühlen, sinkt, und ihr Selbstverständnis spiegelt die gesellschaftliche Pluralität. Was bedeutet dies für die Positionierung der Kirche als Arbeitgeber? Was sollten die Verantwortlichen kirchlicher Arbeitgeber beachten, wenn sie Strategien entwickeln, um für Bewerberinnen und Bewerber attraktiv zu bleiben oder wieder zu werden?

  • Plus S. 27-29

    Anfällig für modische Strömungen von rechtsKatholische Republikverderber

    Rechtskatholiken halfen seinerzeit die Weimarer Demokratie zu zerstören. Auch wenn die Katholiken insgesamt weniger anfällig für die Ideologie des NS-Regimes waren, gab es doch eine katholische Minderheit, die schon vor den Nationalsozialisten in den Zwanzigerjahren Ressentiments gegen die demokratische Politik pflegten. Eine Erinnerung aus aktuellem Anlass.

  • Plus S. 30-32

    Warum Katechese Katechismus brauchtDer verlorene Schlüssel

    Der Katechismus als Medium der Glaubensweitergabe hat es hierzulande schwer. Doch ohne das Erlernen von Inhalten kommt der christliche Glaube nicht aus, will er nicht in eine ergebnisoffene und unspezifische Gläubigkeit aufgehen.

  • Plus S. 33-36

    Wie wissenschaftlich ist die katholischen Theologie?Glaubensreflexion ist kein Glasperlenspiel

    Der Theologie wird oft abgesprochen, wissenschaftlich zu sein, weil ihr ein Glaubensbekenntnis zugrunde liege. Dieses Vorurteil müssen vor allem die zentralen Disziplinen der katholischen Theologie wie die Fundamentaltheologie und die Dogmatik entkräften. Ohne den Dialog mit Naturwissenschaften und Philosophie geht das jedoch nicht.

    Themenpaket: Theologie nach dem Bologna-Prozess
  • Plus S. 37-40

    30 Jahre Hospize in DeutschlandDu zählst, weil Du bist!

    Hospize sind Orte des Abschieds. Es gibt sie seit 30 Jahren, als Orte einer menschenwürdigen Sterbekultur sind sie nicht mehr wegzudenken. An der Schnittstelle zwischen Nächstenliebe und medizinischer Notwendigkeit geht es in den Hospizen um ein ganzheitliches Verständnis von Mensch und Tod, Krankheit und Therapie. Damit stehen sie ganz in einer christlichen Tradition.

  • Plus S. 45-48

    Christen in NordkoreaKim und die Kirchen

    Die Demokratische Volksrepublik Korea, der nördliche Teil der koreanischen Halbinsel, gilt als das am meisten isolierte Land der Welt. Offiziell sind 99 Prozent der Bevölkerung Atheisten. In der Hauptstadt Pjöngjang gibt es vier Kirchengebäude: eine orthodoxe, eine katholische und zwei protestantische Kirchen. Gäste aus dem Ausland können sie besuchen und an Gottesdiensten teilnehmen. Dabei gibt es die seltene Möglichkeit, direkt mit Nordkoreanern Kontakt aufzunehmen.

Rezensionen

Autoren/-innen