Anzeige: Rom ist kein Gegner. Warum die Kirche Reformen braucht. Von Georg Bätzing
  Herder Korrespondenz. Monatsheft für Gesellschaft und Religion 63 (2009) Heft 8

Über diese Ausgabe

Leitartikel

  • Gratis S. 379-381

    LeitartikelDas Lehren neu lernen

    Dass ein Papst Enzykliken veröffentlicht, gehört in den letzten Jahrzehnten sozusagen zum lehramtlichen Normalbetrieb. Diesem Brauch hat jetzt auch Benedikt XVI. mit seinem Schreiben „Caritas in veritate" Rechnung getragen, der dritten Enzyklika seines im April 2005 begonnenen Pontifikats. Die bisherigen Enzykliken Benedikts XVI. bieten die für das theologisch-spirituelle Profil des deutschen Papstes charakteristische Verbindung von Bemühen um Verdichtung dessen, worum es im christlichen Glauben geht und höchstens zum Teil überzeugender, weil methodisch zu wenig reflektierter Gegenwartsanalyse. Beide Elemente stoßen jetzt in der Sozialenzyklika „Caritas in veritate" massiv zusammen. Wie soll und kann dann kirchliches, speziell päpstliches Lehren in den kommenden Jahren aussehen? Wie könnte sich dieses Spezifikum des neueren Katholizismus weiter entwickeln, das inzwischen bestimmte Traditionen ausgebildet hat, die aber allesamt nicht sakrosankt sind? Diese Fragen lassen sich nicht beantworten, ohne die heutigen Rahmenbedingungen in den Blick zu nehmen.

Kommentar

Aktuell

  • Gratis S. 385-386

    EKDWort zur Wirtschafts- und Finanzkrise

    Der Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland hat eine Erklärung zur globalen Finanz- und Wirtschaftskrise vorgelegt. Neben der Analyse der Ursachen der Krise und einer grundlegenden Mahnung zu mehr Verantwortungsbewusstsein in Wirtschaft und Gesellschaft steht die Forderung, die klassische soziale Marktwirtschaft zu einer sozial, ökologisch und global verpflichteten Marktwirtschaft fortzuentwickeln, mit einer robusten Regulierung der Finanzmärkte.

  • Gratis S. 386-388

    IslamWie die Religionslehrerausbildung organisieren?

    In vielen Bundesländern wird am Ausbau des islamischen Religionsunterrichts gearbeitet. Es stellt sich allerdings die Frage, woher die dafür notwendigen Religionslehrer kommen sollen.

Blickpunkt

Interview

  • Gratis S. 392-397

    Ein Gespräch mit Kardinal Francis George über den US-amerikanischen Katholizismus„Unruhiges Leben“

    Aufgrund anhaltender Zuwanderung wächst die Zahl der Katholiken in den Vereinigten Staaten weiter. Was bedeutet das für die katholische Kirche in den USA mit all ihren Schwierigkeiten und internen Spannungen? Wie verändert sich das Verhältnis zur amerikanischen Gesellschaft und Politik? Darüber sprachen wir mit Kardinal Francis George, Erzbischof von Chicago und Vorsitzender der Bischofskonferenz der Vereinigten Staaten. Die Fragen stellte Stefan Orth.

Essays

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