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Über diese Ausgabe

Leitartikel

  • Plus S. 109-111

    LeitartikelSind Christen intolerant?

    Beim Thema Homosexualität sollte sich die katholische Kirche ihrer langen und schmerzvollen Lerngeschichte in Sachen Toleranz/Intoleranz und Diskriminierung stellen. Denn dann könnte sie in einem verbindlichen Dialog der verschiedenen geistig-ethischen Überzeugungen und selbstverständlich auch im offenen Gespräch mit Menschen unterschiedlicher sexueller Identität und Orientierung ihre heutige Position besser klären und erklären und würde so wieder mehr Gehör in der Gesellschaft wie unter den eigenen Gläubigen finden. Die Duldung und ehrliche, angstfreie Auseindersetzung mit anderen Standpunkten schließt dabei sicher nicht aus, die eigene Position aufrechtzuerhalten und mit guten und vernünftigen Argumenten zu begründen beziehungsweise zu verteidigen: Warum etwa für die Kirche Ehen, der Ausrichtung auf Nachkommenschaft und Familiengründung wegen, eine besondere Bedeutung haben und wie sie die Ehe von Mann und Frau fördern und unterstützen will ohne andere Lebensformen zu diskriminieren.

    Themenpaket: Katholische Sexualmoral im Umbruch

Kommentar

  • Plus S. 113-114

    KommentarAufbruch?

    Papst Franziskus hat ein „Ordensjahr“ angekündigt.

  • Plus S. 114

    KommentarKonkretisiert

    Friedensethische Stellungnahme der EKD zu Afghanistan-Einsatz der Bundeswehr.

Aktuell

Blickpunkt

Nachrichten

Interview

Essays

  • Plus S. 129-134

    Was Katholiken über die Ehe denkenDifferenzierung ist nötig

    Die vatikanische Umfrage zur Vorbereitung der Bischofssynode (vgl. dieses Heft, 115 ff.) ermuntert zu einem ehrlichen und differenzierten Blick auf die Haltungen von Katholiken zu Ehe und Familie. Eine Tiefenanalyse zeigt, dass weder die Kirche mit ihrer Botschaft so veraltet ist, wie es Reformer gern hätten, noch dass die Menschen so schlecht sind, wie es manche Hardliner propagieren. Auf diesem Hintergrund müssten Leitlinien für eine Ehepastoral entwickelt werden.

  • Plus S. 134-138

    Welchen Einfluss die Kirchen in der EU haben oder haben solltenGottes Wort und der Lobbyisten Beitrag

    Ende Mai sind alle Wahlberechtigten in der EU aufgerufen, ein neues Europäisches Parlament zu wählen. Die europäischen Legislativverfahren haben große Auswirkungen auf die Wahrung und Vertretung kirchlicher Interessen und auf die sozial-anwaltliche Aufgabe der Kirchen. Hierbei geht es nicht nur um klassische kirchliche Themen, sondern auch um Verfahren, die die Handlungsmöglichkeiten kirchlicher Einrichtungen möglicherweise eingrenzen.

  • Plus S. 138-143

    Ein neuer Blick auf das kirchliche Ehrenamt„Verbreiterung der Löserbasis“

    Immer mehr Firmen, Verwaltungen oder Vereine nutzen das Wissen der Nicht-Experten von außen für die Lösung bestimmter interner Probleme. In der Betriebswirtschaftslehre spricht man vom Konzept der „Interaktiven Wertschöpfung“. Dieses ist auch für die Kirchen höchst interessant angesichts ihres hohen Innovationsbedarfs – gerade im Bereich der kirchlichen Ehrenamtsförderung. Es geht heute nicht mehr darum, Leute in eine Gemeinde oder einen Verband zu integrieren, sondern darum, mit ihnen eine Gemeinde oder einen Verband zu bauen.

  • Plus S. 147-151

    Katholische Theologie an deutschen UniversitätenEine Landschaft in Bewegung

    Vor vier Jahren hat der Wissenschaftsrat ein klares Votum zu Gunsten der Stellung der Theologie an deutschen Hochschulen abgegeben. Gleichzeitig ist nicht zuletzt in Bezug auf die künftige Präsenz der katholischen Theologie im Hochschulsystem einiges offen, gerade was die Zahl und Ausstattung der entsprechenden Standorte anbelangt. Im Spannungsfeld von Kirche, Wissenschaft und Öffentlichkeit muss sich die Theologie neu justieren.

    Themenpaket: Theologie nach dem Bologna-Prozess
  • Plus S. 151-156

    Zur Lage der Christen in PakistanUnterdrückung und Gewalt

    Anfang Januar fand im pakistanischen Lahore eine von Missio organisierte Konferenz zur Situation der Christen in Pakistan statt. Deutlich wurde, dass Religionsfreiheit in dem südasiatischen Land weder vom Staat noch von der Gesellschaft garantiert wird. Verschiedene Facetten religiöser Unterdrückung kamen im Rahmen der Konferenz, zu der eine Delegation aus Deutschland nach Lahore gereist war, ebenso zur Sprache wie einige mutmachende Ansätze für einen interreligiösen Dialog.

  • Plus S. 156-161

    Eine zweite Chance für Präsidentin BacheletSteht Chile vor einem Neuanfang?

    Chile habe beschlossen, dass dies der Moment für tiefgreifende Veränderungen sei, erklärte Mitte Dezember die frisch gewählte chilenische Präsidentin Michelle Bachelet. Dringend bedarf das Land einer grundsätzlichen Bildungs- und Steuerreform, vor allem aber einer Reform der Verfassung, die mit dem System Pinochet ein für alle Mal bricht. Auch die katholische Kirche steht als einer der wichtigsten Träger im schulischen wie universitären Bildungsbereich vor großen Herausforderungen.

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