Moskauer Patriarch Kyrill I.Russische Signale Richtung Amerika

Der Moskauer Patriarch Kyrill I. hat – wie zuvor Staatspräsident Wladimir Putin – dem künftigen amerikanischen Präsidenten Joe Biden gute Wünsche gesandt für Gesundheit und Weisheit, den Bürgern Amerikas für Frieden und Wohlergehen. Die Welt brauche „mehr Stabilität und Sicherheit und die Entwicklung einer konstruktiven Zusammenarbeit zwischen Staaten, um die Probleme des Extremismus und Terrorismus, der regionalen bewaffneten Konflikte, der wirtschaftlichen Gerechtigkeit und des Umweltschutzes zu lösen“, heißt es in dem Schreiben.

Auch wird eine neue Zusammenarbeit der Vereinigten Staaten und Russlands erhofft. Sie könne bei der Suche nach wirksamen Antworten auf die globalen Herausforderungen wesentlich helfen. Die russische orthodoxe Kirche betrachte den interreligiösen und interkulturellen Dialog als ein wichtiges Instrument zur Stärkung des gegenseitigen Respekts, der guten Nachbarschaft und der gesellschaftlichen Harmonie.

Nach dem harten Konfrontationskurs Donald Trumps gegenüber China erwartet die andere Weltmacht Russland im Gegenzug anscheinend wieder günstigere Beziehungen zu den Vereinigten Staaten. Das politische Klima war infolge des militärischen Vorgehens Russlands gegen die Ukraine und der völkerrechtswidrigen Besetzung der Krim sowie wegen der Gewaltaktivitäten gegen Kreml-Kritiker frostig geworden. Das zeigt sich auch an der massiven Intervention Washingtons gegen das Nord-Stream-2-Gaspipeline-Projekt.

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