Corona-Tote bei Personal in Medizin und PflegeLeben retten unter Lebensgefahr

Der medizinische Sektor „scheint momentan einer der gefährlichsten der Welt zu sein“, sagte Howard Catton, Geschäftsführer des internationalen Rats der Krankenpfleger.

In Italien sind bereits 202 Mediziner und 49 Krankenschwestern sowie Krankenpfleger an Corona gestorben. Das geht aus Zählungen der Berufsverbände hervor. Die meisten Toten hatten sich während der ersten Infektionswelle im Frühling angesteckt. In dieser Phase war das medizinische Personal weltweit einem hohem Risiko ausgesetzt. Laut Weltgesundheitsorganisation infizierten sich in dieser Zeit mehr als 1,3 Millionen Ärzte und Pfleger, in Deutschland machte medizinisches Personal zeitweise sieben Prozent aller Infizierten aus. In Großbritannien wurden 272 verstorbene Ärzte und medizinische Helferinnen gemeldet, in den USA 507. Auch in Russland soll es nach Angaben von Amnesty International weit über 500 Todesopfer im medizinischen Bereich geben. Aus Afrika und Asien gibt es kaum verlässliche Daten, die Weltgesundheitsorganisation geht aber von mehr als 10000 infizierten Personen im Gesundheitsdienst allein in Afrika aus. Der medizinische Sektor „scheint momentan einer der gefährlichsten der Welt zu sein“, sagte Howard Catton, Geschäftsführer des internationalen Rats der Krankenpfleger.

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