Alternative FamilienmodelleCo-Vater gesucht

Kölner Psychologin Katharina Grünewald: Kinder bekämen nicht mit, "wie Liebe geht, wenn nicht ein Elternteil in einer Liebesbeziehung ist".

Immer mehr Menschen wählen alternative Wege, um eine Familie zu gründen. Besonders in Großstädten erfreut sich das Modell des „Co-Parenting“ (Co-Elternschaft) wachsender Beliebtheit. Dabei wird vereinbart, gemeinsam ein Kind zu zeugen und aufzuziehen, manchmal in einer Wohngemeinschaft, meistens aber getrennt. Die Paare finden sich zum Beispiel über eigene Online-Plattformen. Viele davon richten sich auch an lesbische Paare. Dabei ist der männliche Erzeuger mit der biologischen Mutter nicht in einer Lebensgemeinschaft verbunden. Viele Frauen wollen ein Kind, haben oder wollen aber keinen Mann. „Die größte Gruppe sind aber heterosexuelle Singles, Frauen mit Ende 30“, heißt es in der „Badischen Zeitung“.

Die Kölner Psychologin Katharina Grünewald sieht das kritisch. Kinder bekämen nicht mit, „wie Liebe geht, wenn nicht ein Elternteil in einer Liebesbeziehung ist“.

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