Madeleine DelbrêlDer Tod ist nicht das Ende

Das Delbrêl-Haus sei nicht als Museum gedacht, sondern als „lebendiger Ort“, heißt es.

Das ehemalige Wohnhaus von Madeleine Delbrêl (1904–1964) in Ivry-sur-Seine bei Paris wurde renoviert und neu bezogen, wie „La Croix“ berichtet. Die Idee: Leben und Wirken Delbrêls weitertragen. In dem Haus wohnen nun eine Sozialarbeiterin, ein Diakon und seine Ehefrau. Sie empfangen Pilger und Menschen in Not, es gibt eine Notunterkunft. Schüler und Vereine pflegen den Garten. Das Delbrêl-Haus sei nicht als Museum gedacht, sondern als „lebendiger Ort“, heißt es.

Die Katholikin Madeleine Delbrêl lebte den Glauben in einem marxistischen Umfeld. In den Pariser Arbeitervierteln bekämpfte sie soziales Unrecht. Sie war auch Dichterin und Mystikerin, hinterlässt ein geistlich-literarisches Werk. Seit 1993 läuft ein Verfahren zu ihrer Seligsprechung.

Anzeige: Gottes starke Töchter. Frauen und Ämter im Katholizismus weltweit. Hg: Julia Knop

Der CiG-Newsletter

Ja, ich möchte den kostenlosen CiG-Newsletter abonnieren und willige in die Verwendung meiner Kontaktdaten zum Zweck des E-Mail-Marketings durch den Verlag Herder ein. Den Newsletter oder die E-Mail-Werbung kann ich jederzeit abbestellen.
Ich bin einverstanden, dass mein personenbezogenes Nutzungsverhalten in Newsletter und E-Mail-Werbung erfasst und ausgewertet wird, um die Inhalte besser auf meine Interessen auszurichten. Über einen Link in Newsletter oder E-Mail kann ich diese Funktion jederzeit ausschalten. Weiterführende Informationen finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.