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Walter, Meinrad

Meinrad Walter

Musikwissenschaftler

Meinrad Walter

Meinrad Walter, Dr. theol., geb. 1959, Studium der Theologie und Musikwissenschaft in Freiburg und München; Tätigkeiten im universitären Bereich sowie im Journalismus und Verlagswesen; seit 2002 Referent für Kirchenmusik der Erzdiözese Freiburg; seit 2012 zudem Honorarprofessor für Theologie/Liturgik an der Musikhochschule Freiburg i.Br.

Bücher, Artikel, Lesungen, Meldungen

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Weihnachten zum Klingen bringen. Begegnungen

Wie wir – unter den gegebenen Um- ständen dieser Zeit – Weihnachtsfreude festlich ausdrücken können, darüber spricht einfach-leben-Herausgeber Rudolf Walter mit Meinrad Walter, einem ausgewiesenen Experten, der viel über die Zusammenhänge von Theologie, Liturgie und Musik nachgedacht hat.

einfach leben, Nr. 12 – 2020, 8-9

Musikalischer Gottsucher. Beethoven im Jubiläumsjahr 2020

Viele sehen in Beethovens Werken den Inbegriff klassisch-romantischer Tonkunst. Das Transzendente werde spürbar, das spirituelle Gefühl übersteigt alles Vorherige. Bisweilen wurde der Komponist, der vor 250 Jahren geboren wurde, dadurch selbst zu einer Art Heilsmittler. Meinrad Walter porträtiert Beethoven als spirituell Suchenden. Der Autor ist Professor für Theologie/Liturgik an der Musikhochschule Freiburg.

Stimmen der Zeit, Heft 12/2020, 883-891

Leid und Leidenschaft. Johann Sebastian Bachs Johannespassion und die Ökumene der Märtyrer

Robert Schumann nennt sie „kühn, gewaltig,poetisch, genial“: die Johannespassion von Bach. Das Werk bietet vielen Hörern und Zuschauern seit jeher eine spürbare Ahnung von Transzendenz. Moderne Aufführungen verbinden den musikalisch vollzogenen Leidensweg Jesu zu einer Collage mit modernen Topoi, etwa dem Widerstand gegen das NS-Regime durch die Märtyrer Alfred Delp SJ und James Graf von Moltke. Professor Meinrad Walter, stellvertretender Leiter im Amt für Kirchenmusik der Erzdiözese Freiburg und Diözesanbeauftragter für das „Gotteslob“, liefert historische Hintergründe und analysiert das beliebte Werk aus neuer Perspektive.

Stimmen der Zeit, Heft 2/2019, 107-117

„Mach einmal mein Ende gut“. Musikalische Sterbekunst bei Johann Sebastian Bach

Johann Sebastian Bach gibt auf urmenschliche Fragen musikalische Antworten, die nicht in der Immanenz stecken bleiben, sondern über die Epochen hinweg Horizonte eröffnen. Die Themen sind: Relativierung der Welt, Verheißung des Paradieses, Geleit der Engel, Furcht und Hoffnung. Der Tod ist der „süße Tod“ und „Schlafes Bruder“.

Herder Korrespondenz, Komm, süßer Tod, 57-59

„Like a prayer“. Wie religiös ist die Popmusik?

Schillernde spirituelle Welten prägen die Popkultur. Bei Skandalen kommt rasch der Vorwurf der Blasphemie auf. Doch auch neue Facetten der Mystik begegnen in Songs oder auf Videoclips. Und manche Star-Inszenierung gleicht einem liturgischen ­Ritual.

Herder Korrespondenz, Heft 2/2015, 88-92

Vielstimmige Chancen. Das neue Gotteslob geht an den Start

Am ersten Adventssonntag soll das neue Gebet- und Gesangbuch Gotteslob das alte ablösen. Ebenso wichtig wie der Inhalt (vgl. HK-Spezial „Wie heute Gott feiern? – Liturgie im 21. Jahrhundert“, 1–2013, 20 ff.) ist die pastorale und kirchenmusikalische Einführung. Denn sie wird entscheiden, ob das neue Buch zur Überforderung wird oder zur Chance.

Herder Korrespondenz, Heft 8/2013, 406-410

Von Cäcilia bis Bach. Wie ökumenisch ist die Kirchenmusik?

Im Gesamtspektrum der Ökumene spielt die Kirchenmusik nicht die erste Geige. Aber sie ist ein klangvoller Aktivposten. Weitgehend ökumenisch ist heute das Repertoire von Chören und Organisten. Zugleich aber gibt es berechtigte Unterschiede und tief sitzende konfessionelle Mentalitäten.

Herder Korrespondenz, Heft 3/2013, 145-149

Hören lernen. Von den ungenutzten Chancen Neuer Musik

Obwohl sie sich auf die biblische Verheißung des „Canticum Novum“ berufen kann, fristet Neue Musik ein kirchliches Schattendasein. Besonders schwierig wird es bei der Suche nach Werken, die sowohl zeitgenössisch als auch für die liturgische Praxis tauglich sind. Im Hintergrund stehen die ästhetische Verengung kirchlicher Milieus sowie Schwierigkeiten der musikalisch-theologischen Kommunikation.

Herder Korrespondenz, Irritierende Schönheit, 46-49

Gegenseitige Inspiration. Theologie und Musik auf neuen Wegen zueinander?

Zu den Perspektiven gegenwärtiger Theologie zählt eine neue ästhetische Sensibilität. Während Literatur und Architektur ebenso wie Archäologie und Kunstgeschichte schon länger als theologisch relevant gelten, blieb die Auseinandersetzung mit Musik oft in Exkursen zur Kirchenmusik stecken.

Herder Korrespondenz, Heft 11/2011, 585-588

Singen – Eine spirituelle Muttersprache

Im Singen kommt die Seele der Religion zum Ausdruck. Aber auch der Körper schwingt mit, Emotion und Geist verbinden sich. Und die Vision vom „neuen Lied“ umgreift auch die Hoffnung auf einen Himmel, der jetzt schon hörbar ist.

einfach leben, Nr. 8 – 2011, 12-13

Vom Kirchenkonzert zur Konzertkirche? Musik im Spannungsfeld von Qualität und Verkündigung

Konzerte bereichern das kirchliche Leben und die kulturelle Landschaft. Gelegentlich kommt es jedoch zum Streit darüber, was erklingen darf und was nicht. Zugleich werden die verkündigenden Chancen der Musik neu entdeckt, etwa bei Konzerten mit geistlicher Moderation.

Herder Korrespondenz, Heft 10/2010, 506-510

Polarisierung und Verdächtigungen. Um die gottesdienstliche Feierkultur muss neu gerungen werden

Über Liturgie wird kontrovers diskutiert, nicht erst seit der Wiederzulassung ihrer „tridentinischen“ Form. Widersprüche zeigen sich zwischen hohen Erwartungen und alltäglicher Praxis. Während Regelmäßigkeit und Feierkultur vielerorts krisenhaft abnehmen, bleiben neue Chancen etwa im Bereich der Tagzeitenliturgie weitgehend ungenutzt.

Herder Korrespondenz, Heft 10/2009, 497-501

Musik aus dem Geist der Theologie. Zum Werk des Komponisten Olivier Messiaen

Im kommenden Jahr feiert die Musikwelt den 100. Geburtstag des französischen Organisten und Komponisten Olivier Messiaen (1908–1992). Wie keinem zweiten Musiker der Moderne gelangen ihm inspirierende Synthesen von Musik und Theologie. Nach zahlreichen Kammermusik-, Orgel- und Orchesterwerken ist die 1983 in Paris uraufgeführte monumentale Franziskus-Oper die Summe seines Lebenswerkes.

Herder Korrespondenz, Heft 11/2007, 589-593

Was schöne Liturgie ausmacht. Gottesdienste zwischen Ritual und Experiment

Wenn über die kirchliche Feierkultur gestritten wird, kommen viele und durchaus gegensätzliche Erwartungen ins Spiel, die längst nicht alle erfüllbar sind. Während die einen gerne Neues ausprobieren, gilt anderen die Tradition als alleinige Instanz. Auch das alte Kriterium der Schönheit kommt neu zur Geltung, allerdings in milieuspezifischen Varianten.

Herder Korrespondenz, Heft 7/2007, 362-366

„Ein feste Burg ist unser Bach“. Religion als neues und altes Thema von Musik

Spiritualität, Glaube und sogar Theologie erklingen heute musikalisch in vielen Variationen. Während Pop-Idol Madonna sich auf der Bühne provozierend in die Pose der Gekreuzigten wirft, gründet der Musikproduzent Thomas M. Stein, bekannt durch „Deutschland sucht den Superstar“, das Label „Popwert“ zur Vermarktung christlicher Musik von der Boygroup bis zum Kapellmeister des Papstes.

Herder Korrespondenz, Renaissance der Religion, 51-55

Ein bleibendes Rätsel. Der Komponist Mozart und seine Musik im Gedenkjahr

Im Reigen der musikalischen Jubiläen des Jahres 2006 spielt der 250. Geburtstag von Wolfgang Amadé Mozart erwartungsgemäß die erste Geige. Schon lange vor der kontroversen Diskussion um die umstrittene Berliner Idomeneo-Inszenierung war Mozart der Klassik-Star des Jahres. Bemerkenswert ist die interdisziplinäre Sensibilität für sein Werk. Auf dieser Grundlage können Musikwissenschaft, Theologie und musikalische Praxis neu aufeinander zugehen.

Herder Korrespondenz, Heft 11/2006, 560-564

Streichkonzert mit Dissonanzen. Kirchenmusik zwischen Sparkurs und Kreativität

Die kirchliche Finanzmisere verschont auch die „Musik zur Ehre Gottes“ nicht. Immer häufiger wird gefragt, was wir uns musikalisch eigentlich noch leisten wollen und können. Gemeinden sind ähnlich verunsichert wie die Studierenden des Faches Kirchenmusik, die um ihre Berufsaussichten bangen.

Herder Korrespondenz, Heft 3/2006, 133-137

Orgel und religiöse Kultur. Chancen und Probleme einer „heiligen Maschine“

Liturgisch und konzertant spielt die Orgel eine wichtige Rolle. Ihre Klangwelt und Technik faszinieren, zugleich aber werden kritische Stimmen laut. Ist die Orgel noch liturgiefähig? Wohin tendiert der Orgelbau, und welches Repertoire und welche gottesdienstliche Sensibilität brauchen Organisten?

Herder Korrespondenz, Heft 2/2005, 91-95

Lebenskunst im Taschenbuchformat. Erfolgsautoren erobern den religiösen Buchmarkt

Ein flüchtiger Blick über die Buchhandelsregale zum Thema Religion genügt: Spiritualität boomt, Theologie ist auf dem Rückzug. Die Bibel bleibt vorerst die Nr.1, und das Buch ein bevorzugtes Medium religiöser Themen. Doch welche Bedürfnisse befriedigen heute spirituelle Erfolgsautoren wie Anselm Grün?

Herder Korrespondenz, Heft 10/2003, 506-510

Klingende Exegese. Komponisten aller Epochen als Ausleger der Bibel

Das Jahr 2003 ist ein Jahr der Bibel. Komponisten aller Epochen ließen sich vom Alten und Neuen Testament zu bedeutenden Werken inspirieren, deren klingende Exegese zur biblischen Wirkungsgeschichte gehört und wiederum für Theologie und Verkündigung anregend werden kann.

Herder Korrespondenz, Heft 1/2003, 21-26

Avantgarde mit menschlichem Antlitz. Ein Porträt des Komponisten und Guardini-Preisträgers Krzysztof Penderecki

Der Romano-Guardini-Preis, den die Katholische Akademie in Bayern seit 1970 verleiht, geht am 2. Oktober 2002 an den polnischen Komponisten und Dirigenten Krzysztof Penderecki. Damit erhält nach dem Komponisten Carl Orff (1974) und dem Dirigenten Eugen Jochum (1985) zum dritten Mal ein Musiker diese Auszeichnung für „hervorragende Verdienste um die Interpretation von Zeit und Welt auf allen Gebieten des geistigen Lebens“.

Herder Korrespondenz, Heft 10/2002, 507-512

„... denn alles findet bei Bach statt“. Der Thomaskantor im Jubiläumsjahr

Auf das Goethe-Jahr 1999 folgt das Bach-Jahr 2000, am 28. Juli ist der 250. Todestag des Thomaskantors. Welche Rolle spielt Johann Sebastian Bach (1685–1750) heute in der (Kirchen-)Musik? Worin gründet die ungebrochene Faszination seiner Werke, und was ist zu erwarten von diesem Gedenkjahr? Dazu ein Beitrag von Meinrad Walter, Theologe und Musikwissenschaftler.

Herder Korrespondenz, Heft 2/2000, 81-85

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