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Über diese Ausgabe

Auftakt

Leitartikel

  • Plus S. 4-5

    LeitartikelGlatt und glänzend

    Zum Reformationsjubiläum will die evangelische Kirche besonders gut dastehen. Sie möchte Politik und Gesellschaft beweisen, wie nützlich sie ist. Das verführt zu geistiger Enge. Auf der Strecke bleiben das Sperrige und Verunsichernde des Glaubens.

Gastkommentar

Kommentar

  • Plus S. 7

    KommentarPhantom Leitkultur

    Statt einer Debatte, die Fronten aufmacht, bräuchte es eine gemeinsame Verständigung auf Werte und Gewohnheiten für die deutsche Gesellschaft.

Porträt

Aktuell

  • Plus S. 9-10

    PapstReise nach Ägypten

    Franziskus hat in Kairo bei den Begegnungen mit dem Präsidenten und dem Großscheich der Al-Azhar ein friedliches Miteinander gefordert. Auch durch seine Gesten hat er für einen Religionsdialog geworben, der Identität und Andersheit respektiert.

  • Plus S. 11-12

    LutheranerTreffen in Namibia

    Im Lutherischen Weltbund stehen sich Liberale und Konservative gegenüber. Der neue Präsident Musa Panti Filibus wird hart arbeiten müssen, um die Gemeinschaft zusammenzuhalten. Bei der Vollversammlung in Windhoek hat man die heiklen Themen Frauenordination und Homosexualität lieber nur am Rande angesprochen.

Nachrichten

Feuilleton

Interview

Essays

  • Plus S. 13-15

    Ehrenpromotion für Wolfgang Huber und Karl LehmannUnverzichtbare Gemeinschaft

    Katholizität ist die Fähigkeit, in der weltweiten Vielfalt das Verbindende zu erkennen und diese Vielfalt nicht durch Uniformität zusammenzuhalten. Deshalb liegt der Gedanke einer evangelischen Katholizität genauso nahe wie der komplementäre Gedanke einer katholischen Pluralismusfähigkeit. Die leicht gekürzte Dankesrede zur gemeinsamen Ehrenpromotion mit Kardinal Karl Lehmann durch die Katholisch-Theologische Fakultät der Universität Bochum.

  • Plus S. 28-30

    Wahrheit in der Ära TrumpFaktizität und Fama

    Im US-amerikanischen Wahlkampf haben Fake-News allem Anschein nach eine entscheidende Rolle gespielt. Umso drängender stellt sich deshalb mit Blick auf die gegenwärtige Medienwelt die alte Frage: Was ist Wahrheit?

  • Plus S. 31-33

    Kirche und PolitikDie Macht der Päpste

    Der Heilige Stuhl besitzt keine Panzer und hat keine wirtschaftliche Bedeutung. Trotzdem nimmt er großen Einfluss auf die Außen- und Innenpolitik von vielen Staaten. Dies zeigt sich zum Beispiel in seinen Beziehungen zur Supermacht USA.

  • Plus S. 34-36

    Neuer kirchlicher Beruf VerwaltungsleiterWirtschaftskompetenz für die Gemeinden

    In den deutschen Bistümern etabliert sich eine neue Berufsgruppe: die Verwaltungsleitungen. Sie sollen Pfarrer und Ehrenamtliche entlasten und die Arbeit in Kitas und Sozialstationen professionalisieren. Die neuen Fachleute sind ein Gewinn, doch ist darauf zu achten, dass sie die Gemeinden langfristig durch ihren Dienst nicht schwächen.

  • Plus S. 37-39

    Was Kirche und Silicon Valley voneinander lernen könnenIn der digitalen Subkultur

    Im Bistum San José im Silicon Valley stellt sich die Frage, wie die Kirche mit den technologischen Veränderungen umgeht – in der Seelsorge, in ihrer Organisation, im Dialog mit den Unternehmen. Und umgekehrt: Spielt die Kirche mit ihren Sozialstrukturen, mit ihrem elaborierten Ausbildungssystem, mit ihren Werten und Traditionen eine Rolle für die Technik-Community?

  • Plus S. 40-43

    Zum Massenexodus am Horn von AfrikaZwangsarbeit statt Studium und Familie

    Junge Männer und Frauen werden in Eritrea gegen ihren Willen für unbestimmte Zeit zum Militärdienst und für Tätigkeiten in allen möglichen Bereichen rekruiert. Jegliche Zukunftsperspektive fehlt. Hunderttausende haben das Land bereits verlassen. Die katholischen Bischöfe prangern die desolate Lage mutig an.

  • Plus S. 44-48

    Christen in Syrien und im IrakEine beispiellose Flucht aus dem Nahen Osten

    Hunderttausende Christen mussten ihr Zuhause im Irak und in Syrien verlassen. Viele hoffen zurückzukommen, sobald Mossul befreit ist und in Syrien Frieden herrscht. Werden die Lebensumstände mit jenen vergleichbar sein, die im Irak vor der amerikanisch-britischen Invasion 2003 beziehungsweise vor dem Beginn des Syrienkonflikts 2011 herrschten? Allein die Rückkehr wird noch lange ein Traum bleiben.

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