Ein Menschen- und Kulturretter wird Bischof

„Rettet die Bücher und die Menschen“ – so lautet der Titel des Buches, das der irakische Dominikaner Michael Najeeb Moussa 2017 veröffentlicht hatte. Darin beschreibt er seine Erfahrungen mit der Terrormiliz „Islamischer Staat“, als diese die stark christlich geprägte Metropole Mossul überfiel und Kirchen und Kapellen verwüstete. Der Ordensmann engagierte sich für die christlichen Bedrängten, die Flüchtlinge und sorgte dafür, dass mehr als 8000 zum Teil uralte christliche Handschriften gerettet werden konnten. Nun hat die Synode der Chaldäer Michael Najeeb Moussa zum neuen Erzbischof Mossuls gewählt. Papst Franziskus bestätigte die Wahl umgehend.

Wie die Ökumene-Stiftung „Pro Oriente“ mitteilt, war es den wenigen in Mossul verbliebenen Christen erstmals seit langem wieder möglich, an diesem Weihnachtsfest mit ihrem neuen Bischof die Christmette zu feiern. Unterdessen hat die muslimische irakische Regierung das christliche Weihnachtsfest zum nationalen Feiertag für alle Bürger erklärt.

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