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Über diese Ausgabe

Leitartikel

  • Plus S. 217-219

    LeitartikelDeutscher Katholizismus wohin?

    Der deutsche Katholizismus ruht traditionsgemäß auf den beiden Säulen der Pfarrgemeinden und der Verbände. Neue sind bisher nicht dazugekommen. Für die absehbare Zukunft braucht es keinen Bruch mit der jetzigen Gestalt von Kirche und Katholizismus in Deutschland. Notwendig wäre allerdings ein Gegensteuern zur zunehmenden intellektuellen Auszehrung. Nur dann könnte man die richtige Mischung zwischen dem Akzeptieren weiterer Erosion und der Offenheit für Neuaufbrüche finden. Sinnvoll wäre auch auf dem weiteren Weg der produktive Austausch zwischen katholischer und protestantischer Kirchenerfahrung.

Kommentar

  • Plus S. 220-221

    KommentarWerbung

    Papst Franziskus legt quasi öffentlich die Beichte ab.

  • Plus S. 222

    KommentarNetworking

    Eine Studie stellt kritische Fragen zum Internetengagement der beiden Kirchen.

Aktuell

  • Plus S. 223-225

    LimburgRücktritt des Bischofs angenommen

    Am 26. März hat Papst Franziskus den im Oktober letzten Jahres bereits angebotenen Amtsverzicht des Limburger Bischofs Franz-Peter Tebartz-van Elst angenommen. Unmittelbar danach veröffentlichte die Bischofskonferenz den Prüfbericht einer unabhängigen Untersuchungskommission zur Finanzierung des umstrittenen Bauprojektes am Limburger Domberg.

  • Plus S. 225-227

    SchweizNeue Bistümer sind nicht in Sicht

    Die katholische Kirche im Kanton Zürich stellt einmal mehr die Frage nach einer Neueinteilung der Bistümer in der Schweiz und der Schaffung eines Bistums Zürich. Das Anliegen hat eine längere Vorgeschichte.

Blickpunkt

  • Plus S. 227-231

    Katholische Kirche und Einheitsgewerkschaften im DialogMitten in dieser Welt

    Die Sprachlosigkeit beziehungsweise Sprachfähigkeit, die zwischen der katholischen Kirche und den Gewerkschaften herrscht, ist symptomatisch für das Verhältnis der Kirche zur Gegenwartsgesellschaft selbst. Kann der Katholikentag in Regensburg unter diesen Vorzeichen ein neues Kapitel im Dialog mit den Einheitsgewerkschaften aufschlagen?

Interview

Essays

  • Plus S. 235-239

    Über die Rollen von Kirchenleitung, Theologie und kirchlicher BasisÖkumene hat noch Zukunft

    Ökumene kann nur weitergehen, wenn alle beteiligten Größen ihren Part dazu beitragen; kirchliches Amt wie wissenschaftliche Theologie haben ihre spezifische Verantwortung. Die nachfolgende Generation muss angesichts der Zeichen ihrer Zeit ökumenisch initiativ bleiben. – Der folgende Beitrag geht auf den Festvortrag zum 50-jährigen Bestehen des Instituts für Ökumenische und Interreligiöse Forschung der Katholisch-Theologischen Fakultät Tübingen zurück.

    Themenpaket: Zum Stand der Ökumene
  • Plus S. 239-245

    600 Jahre Konzil von KonstanzPapst, Kaiser, Konzil

    Von 1414 bis 1418 tagte in Konstanz am Bodensee ein Konzil der besonderen Art: Es beendete das „Große Abendländische Schisma“ durch die Wahl eines neuen Papstes und unternahm gleichzeitig eine Stabilisierung der Rolle von Konzilien. Wichtige Fragen zur Struktur der Kirche, die seinerzeit im Raum standen, sind bis heute nicht wirklich geklärt.

  • Plus S. 245-250

    Wo steht der Dialog zwischen christlichen und muslimischen Theologen?Zwischenziel erreicht

    Zum zehnten Mal hat sich jüngst das „Theologische Forum Christentum – Islam“ zu seiner Jahrestagung in Stuttgart getroffen. Zum Jubiläum hat man Bilanz gezogen, wie sich die muslimische Theologie in Deutschland, aber auch der viel beschworene Dialog auf Augenhöhe im vergangenen Jahrzehnt entwickelt haben und welche Früchte daraus hervorgegangen sind. Im Mittelpunkt der Diskussionen der diesjährigen Tagung stand das jeweilige Theologieverständnis.

    Themenpaket: Muslimische Theologie im europäischen Kontext
  • Plus S. 250-255

    C.S. Lewis – Schriftsteller, Literaturwissenschaftler und mehrVom Atheisten zum Apologeten

    Am 22. November 2013 jährte sich zum 50. Mal der Todestag des Schriftstellers, Literaturwissenschaftlers und Apologeten Clive Staples Lewis. Schon 1947 stellte ihn das „Time Magazine“ in einer Titelgeschichte als gottgläubigen „Häretiker unter den Intellektuellen“ vor. Seine Werke zeichnet eine gediegene klassische Bildung, große Belesenheit und vorzügliche Formulierungsgabe aus, oft auch ein gewisser ethischer Rigorismus.

  • Plus S. 255-259

    Ein Portrait des Ethikers Stanley HauerwasAmerikas bester Theologe?

    Der Methodist Stanley Hauerwas hat mit seiner tugendethischen Vision von Kirche eine beträchtliche Anhängerschaft mobilisiert und die theologische und kirchliche Landschaft der USA nachhaltig beeinflusst. Nicht nur in evangelikalen Kreisen, sondern auch an katholischen Hochschulen und Priesterseminaren hat er große Resonanz gefunden.

  • Plus S. 260-264

    Theologie im Kirchenlied – Kirchenlieder als TheologieDenken und Fühlen

    Christliches Singen hat es auch mit dem Verstand zu tun, mit der kritischen Reflexion dessen, was ich singe. Singen und Sagen, Emotion und Reflexion bilden einen Zusammenhang, der nicht zerrissen werden darf. Entsprechend enthalten Kirchenlieder Theologie und häufig genug auch theologischen Sprengstoff. Daran soll anlässlich der Einführung des neuen „Gotteslobes“ erinnert werden.

    Themenpaket: Wir haben ein neues Gotteslob!

Rezensionen

Autoren/-innen