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Wir haben ein neues Gotteslob!Dossier

Inhalt
Erscheinungstermin PDF: 2018
Bestellnummer PDF: D100179

Das Erscheinen eines neuen Gebet- und Gesangbuches war auch in früheren Generationen eine Herausforderung. Am ersten Adventssonntag 2013 hat das neue Gebet- und Gesangbuch „Gotteslob“ das alte abgelöst. Was ist neu am neuen Gotteslob, welche Rolle spielt die Ökumene und was brauchen die Gemeinden als pastorale und kirchenmusikalische Einführung, damit das neue Buch nicht zur Überforderung, sondern zur Chance wird?

Dazu haben Ihnen in diesem Dossier zum neuen Gotteslob einschlägige Beiträge zusammengestellt.

Über dieses Paket

Essays

  • Plus Herder Korrespondenz Heft 9/2014 S. 466-470

    Huub Oosterhuis und seine Poesie in Deutschland„Und in den Funken sehe ich“

    Der inzwischen achtzigjährige Niederländer Huub Oosterhuis war nicht nur entscheidender Impulsgeber für die Erneuerung der Liturgie in seinem Heimatland. Auch im deutschen Sprachraum haben seine Lieder seit den sechziger Jahren Wurzeln geschlagen, bis hin zum neuen „Gotteslob“. Die religiöse Poesie von Huub Oosterhuis ist aus biblischem Sprachmaterial gesättigt und gleichzeitig glaubwürdiger Ausdruck einer in der Gegenwart geerdeten Spiritualität.

  • Plus Herder Korrespondenz Heft 5/2014 S. 260-264

    Theologie im Kirchenlied – Kirchenlieder als TheologieDenken und Fühlen

    Christliches Singen hat es auch mit dem Verstand zu tun, mit der kritischen Reflexion dessen, was ich singe. Singen und Sagen, Emotion und Reflexion bilden einen Zusammenhang, der nicht zerrissen werden darf. Entsprechend enthalten Kirchenlieder Theologie und häufig genug auch theologischen Sprengstoff. Daran soll anlässlich der Einführung des neuen „Gotteslobes“ erinnert werden.

  • Plus Herder Korrespondenz Heft 2/2014 S. 74-79

    Das neue deutschsprachige Messbuch lässt auf sich wartenOhne nähere zeitliche Perspektive

    Das neue Messbuch, das auf der Grundlage der unter Kirchenleuten wie Wissenschaftlern umstrittenen römischen Instruktion „Liturgiam authenticam“ (2001) übersetzt werden musste, wird auf absehbare Zeit nicht erscheinen können. Angesichts dieser Entscheidung stellen sich eine Reihe von Fragen. Nicht zuletzt die Intransparenz, die jene Instruktion einfordert, passt nicht zur Programmatik des neuen Pontifikats.

  • Plus Herder Korrespondenz Heft 8/2013 S. 406-410

    Das neue Gotteslob geht an den StartVielstimmige Chancen

    Am ersten Adventssonntag soll das neue Gebet- und Gesangbuch Gotteslob das alte ablösen. Ebenso wichtig wie der Inhalt (vgl. HK-Spezial „Wie heute Gott feiern? – Liturgie im 21. Jahrhundert“, 1–2013, 20 ff.) ist die pastorale und kirchenmusikalische Einführung. Denn sie wird entscheiden, ob das neue Buch zur Überforderung wird oder zur Chance.

  • Gratis Herder Korrespondenz Wie heute Gott feiern? S. 20-25

    Was das neue Gebet- und Gesangbuch bringtGotteslob ante portas

    Nach mehr als zehn Jahren liegt das neue Gotteslob fertig vor. Vieles von dem, was anfangs gewünscht und konzipiert worden ist, spiegelt sich in ihm. Manches ist aufgrund kirchlicher Realitäten offen geblieben, einiges ist in den dynamischen Prozessen der Buchwerdung weniger geglückt. Alles in allem aber bedeutet dieses Buch einen großen Sprung nach vorne.

  • Gratis Herder Korrespondenz Heft 3/2013 S. 145-149

    Wie ökumenisch ist die Kirchenmusik?Von Cäcilia bis Bach

    Im Gesamtspektrum der Ökumene spielt die Kirchenmusik nicht die erste Geige. Aber sie ist ein klangvoller Aktivposten. Weitgehend ökumenisch ist heute das Repertoire von Chören und Organisten. Zugleich aber gibt es berechtigte Unterschiede und tief sitzende konfessionelle Mentalitäten.

Autoren/-innen

  • Stock, Alex

    Alex Stock

    Prof. Dr. theol. Alex Stock (1937-2016) war von 1980 bis 2002 Professor für Theologie und ihre Didaktik an der Universität Köln. Zahlreiche Veröffentlichungen, vor allem die mehrbändige „Poetische Dogmatik“.

  • Kranemann, Benedikt

    Professor Benedikt Kranemann

    Prof. Dr. Benedikt Kranemann (geb. 1959), Professor für Liturgiewissenschaft an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Erfurt; Leiter des Theologischen Forschungskollegs an der Universität Erfurt.

  • Krummacher, Christoph

    Christoph Krummacher

    Prof. Dr. theol. Christoph Krummacher ist Direktor des Kirchenmusikalischen Instituts der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig. Am Ende des Sommersemesters 2014 wird er emeritiert werden. Neben einer ausgedehnten internationalen Konzerttätigkeit als Organist hat er zahlreiche Veröffentlichungen zur Kirchenmusikgeschichte und zu Fragen von Theologie und Musik vorgelegt.

  • Praßl, Franz Karl

    Franz Karl Praßl

    Franz Karl Praßl (geb. 1954) ist Professor für Gregorianik an der Kunstuniversität Graz und an der päpstlichen Musikhochschule in Rom. Als Berater in der „Unterkommission GGB“ hat er am Werden des neuen Gotteslob mitgewirkt. Er ist Mitglied der österreichischen Liturgischen Kommission und Präsident der Österreichischen Kirchenmusikkommission.

  • Walter, Meinrad

    Meinrad Walter

    Meinrad Walter (geb. 1959), Dr. theol., ist stellvertretender Leiter des Amts für Kirchenmusik der Erzdiözese Freiburg, Honorarprofessor an der Hochschule für Musik Freiburg und nebenberuflicher Kirchenmusiker. Zahlreiche Publikationen, Vorträge und Radiosendungen zu theologischen, liturgischen und kirchenmusikalischen Themen; 2011 erschien seine musikalisch-theologische Interpretation der Johannespassion von J. S. Bach; gerade veröffentlicht: „Sing, bet und geh auf Gottes Wegen … 40 neue und bekannte geistliche Lieder erschlossen“, Freiburg 2013.