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Der Vatikan und die TraditionalistenDossier

Inhalt
Erscheinungstermin PDF: 2018
Bestellnummer PDF: D100187

Kaum eine vatikanische Entscheidung hat in den vergangenen Jahren solche Wellen geschlagen wie die Aufhebung der Exkommunikation vier traditionalistischer Bischöfe durch Benedikt XVI., die Ende Januar 2009 verkündet wurde. Auch unabhängig von den heftigen Diskussionen über Bischof Richard Williamson, der geleugnet hat, dass es den Holocaust gegeben habe, sind die Entwicklungen kirchenpolitisch von Bedeutung. Themen sind vor allem die Feier der Liturgie, das Kirchenverständnis, die Anerkennung der Religionsfreiheit und die Rolle anderer Religionen.

Wir haben Ihnen in diesem Dossier Beiträge der Herder Korrespondenz zusammengestellt: über die „Priesterbruderschaft St. Pius X.“, die von ihr ausgelösten Debatten sowie die langjährigen Versuche des Vatikans, auf die Traditionalisten zuzugehen.

Über dieses Paket

Kommentar

Aktuell

  • Plus Herder Korrespondenz Heft 3/2013 S. 115-116

    VatikanNeues Angebot an die Piusbrüder

    Mitte Januar wurde ein Brief des Vizepräsidenten der römischen Kommission „Ecclesia Dei“ an die Piusbruderschaft bekannt. Darin unterbreitet Rom den Traditionalisten ein neues Angebot zu einer Versöhnung. Der Pontifikatswechsel schafft jetzt allerdings eine neue Situation.

Blickpunkt

Essays

  • Plus Herder Korrespondenz Heft 3/2013 S. 136-140

    Wie verbindlich sind die Aussagen des Zweiten Vatikanums?Die Stunde der Historiker

    Wie hoch ist die Autorität der einzelnen Konzilstexte und wie normativ verbindlich sind diese deshalb für die heutige Kirche und die Kirchenleitung? Um den Sinn solcher Dokumente zu erschließen, kommt man nicht umhin, Geschichtsforschung zu betreiben. Denn die Genese gehört zur Erhebung der Geltung hinzu; systematische ohne historische Theologie verfehlt den eigenen Anspruch.

  • Plus Herder Korrespondenz Heft 8/2007 S. 398-403

    Das Motu Proprio Benedikts XVI. zur Wiederzulassung der alten Liturgie„Die Sorge der Päpste“

    Ab dem 14. September dieses Jahres darf die Liturgie der katholischen Kirche auch nach dem Messbuch von 1962 gefeiert werden. Neben der „ordentlichen“ Form der durch das Zweite Vatikanische Konzil erneuerten Liturgie gibt es dann auch die „außerordentliche“. Es wird sich zeigen, ob dadurch in der Kirche insgesamt wie in den Gemeinden Gräben aufgerissen werden.

  • Plus Herder Korrespondenz Heft 5/2001 S. 223-225

    TraditionalistenEnde des Schismas?

    Ein Besuch im Heiligen Jahr im Vatikan, Kontakte auf höchster Ebene, Gespräche über einen möglichen modus vivendi zwischen den schismatischen Traditionalisten und der katholischen Kirche: Es sieht so aus, als käme Bewegung in die Beziehungen Roms zu den erklärten Gegnern des Zweiten Vatikanischen Konzils.

Autoren/-innen

  • Gerhards, Albert

    Prof. Albert Gerhards

    Albert Gerhards (geb. 1951) ist seit 1989 Professor für ­Liturgiewissenschaft an der Katholisch-Theologischen ­Fakultät der Universität Bonn. Von 1984 bis 1989 war er Professor für Liturgiewissenschaft an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Bochum. Zahlreiche Publikationen besonders in den Bereichen Geschichte, Theologie und Praxis der Liturgie.

  • Heinz, Hanspeter

    Hanspeter Heinz

    Hanspeter Heinz (geb. 1939) ist pensionierter Professor für Pastoraltheologie an der Universität Augsburg.

  • Nientiedt, Klaus

    Klaus Nientiedt

    Klaus Nientiedt, geboren 1953, hat in Münster, Angers (Frankreich) sowie in Fribourg und Luzern Theologie und Romanistik studiert. Erste journalistische Erfahrung sammelte er in der Bistumszeitung der Diözese Münster, „Kirche und Leben”. Von 1984 bis 1998 war er Redakteur der Herder-Korrespondenz. Seit 1998 ist er Chefredakteur des „Konradsblatts”, der Kirchenzeitung des Erzbistums Freiburg.

  • Unterburger, Klaus

    Klaus Unterburger

    Klaus Unterburger (geb. 1971) ist Professor für Mittlere und Neue Kirchengeschichte an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Regensburg. Studium der katholischen Theologie und der Philosophie in München. 2004 Promotion in Theologie (München), 2008 Habilitation (Münster).

  • Hünermann, Peter

    Peter Hünermann

    Peter Hünermann (geb. 1929), Dr. theol., Prof. em. für Dogmatik an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Tübingen; Ehrenpräsident der Europäischen Gesellschaft für Katholische Theologie.

  • Ruh, Ulrich

    Prof. Ulrich Ruh

    Ulrich Ruh, Dr. theol. (geb. 1950 ), Studium der Katholischen Theologie und Germanistik in Freiburg und Tübingen. 1974 bis 1979 Wissenschaftlicher Assistent bei Professor Karl Lehmann in Freiburg. 1979 Promotion. Seit 1979 Redakteur der Herder Korrespondenz; von 1991 bis 2014 Chefredakteur.