Radikal-Muslime in Bundeswehr-Uniform

Neben Rechtsextremen versuchen vor allem auch extremistische Muslime, die Bundeswehr zu unterwandern. Das beobachtet der jüdische Historiker Michael Wolffsohn. In der „Welt“ erklärte er, dass das Aussetzen der allgemeinen Wehrpflicht eine „goldene Gelegenheit“ dafür geschaffen habe. Mit dem „Wandel der Bundeswehr von Bürgerarmee zur Berufsarmee“ hätten breite gesellschaftliche Schichten „das Feld geräumt“.

Manche, die geblieben sind, „suchen eine gute militärische Ausbildung, um in ihrem Sinne erfolgreich Gewalt ausüben zu können. Darüber hinaus wollen sie möglichst leicht und kostengünstig Waffen bekommen. Beides erhalten sie in der Bundeswehr.“ Um dschihadistisch gesonnene Muslime und andere Extremisten möglichst früh auszusortieren, rät Wolffsohn zu schärferen Eingangsprüfungen bei Militär, Polizei und weiteren staatlichen Sicherheitsorganen.

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