RusslandOrthodox ja, Gottesdienst nein

Die russische orthodoxe Kirche meldet zwar seit Jahren einen rasanten Aufschwung der christlichen Frömmigkeit im Land. Entsprechend werden sehr viele Kirchen gebaut. Die allermeisten Bürger – etwa zwei Drittel der Bevölkerung – bekennen sich auch zur orthodoxen Kirche, aber sie gehen selten in die Gottesdienste. Das haben Soziologen eines Moskauer staatlichen Meinungsforschungsinstituts erkundet. Bloß dreizehn Prozent besuchen demnach mindestens einmal im Monat eine Kirche. Das entspricht ungefähr der Quote der katholischen Gottesdienstbesucher in Deutschland.

Auch in Russland gilt: Je jünger, umso weniger Kirchgang. Und das Christentum orthodoxer Prägung ist ebenfalls vorwiegend weiblich. Deutlich mehr Männer als Frauen bleiben der Kirche fern.

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