MedizinKrankenpflege in Ordenshand

Angesichts der wirtschaftlichen Probleme, die viele Ordenskrankenhäuser haben, wird es umso wichtiger, dass die bestehenden Einrichtungen eng zusammenarbeiten. Das hat Barbara Lehner, Generaloberin der Elisabethinen, im Interview mit der österreichischen Nachrichtenagentur „Kathpress“ erklärt. „Die Kirche darf sich aus dem Gesundheitsbereich nicht verabschieden, um der Menschen willen.“ Das Krankenhaus der Elisabethinen Linz hat sich vor einigen Monaten mit dem der Barmherzigen Schwestern in Linz zusammengeschlossen, wobei beide Standorte erhalten bleiben.

Unter den rund 3500 Mitarbeitern sind nur noch fünfzehn Schwestern der Elisabethinen. Daher sei es entscheidend, die Angestellten im Sinne des Ordens zu prägen. Das passiere durch den Kontakt mit den Schwestern, aber auch durch „Werte-Gruppen“. Diese Mitarbeiter bemühen sich um die Verwirklichung der spirituellen Prinzipien des Ordens im Krankenhaus. Von den Patienten gut angenommen wurde eine Broschüre, die an den Krankenbetten ausliegt. Der Ratgeber soll helfen, neue Zugänge zur spirituellen Dimension des eigenen Lebens zu finden und damit auch den Heilungsprozess zu fördern.

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