Dialogisches LesenBilder betrachten und ins Gespräch kommen

Die Methode „Dialogisches Lesen“ weckt die Freude an Büchern und Geschichten. Sie wurde vor allem für Kinder konzipiert, die im Vorschulalter noch wenig Kontakt mit Büchern und Vorlesen hatten, und eignet sich zur alltagsintegrierten Sprachförderung.

Dialogisches Lesen
© Harald Neumann, Freiburg

Der Beitrag in 150 Wörtern

Beim Dialogischen Vorlesen stehen die erzählenden Kinder im Zentrum. Sie erinnern sich, äußern eine Meinung, berichten von Erlebtem, reflektieren, ob sie Ähnliches bereits erlebt haben und überlegen, was sich in der Zukunft noch ereignen könnte. Entsprechen die Bücher, Geschichten und Bilder den Interessen und Themen der Kinder und regt die Fachkraft die Kinder an, zu erzählen, finden Sprachbildung und -förderung – alltagsintegriert – beim gemeinsamen Betrachten von Büchern statt. Gute Rahmenbedingungen für das Dialogische Vorlesen können die Erwachsenen schaffen, indem sie ein einladendes Einstiegsritual gestalten, eine Sitzordnung arrangieren, bei der alle Kinder die Bilder gut sehen und ein Buch wählen oder wählen lassen, welches die Kinder neugierig macht. Sind die Rahmenbedingungen geschaffen, geht es vor allem darum, die Kinder mit einer variierenden Stimmlage anzuregen, ihnen Fragen zu stellen und ihre Beiträge aufzugreifen. Dafür eignen sich zum Beispiel offene Fragen, Distanzierungsfragen und korrektives Feedback.  

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