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Anzeige: Mitten im Leben. Post von Margot Käßmann?

Über diese Ausgabe

  • Gratis S. 426-429

    Kann der Friedensprozess die Polarisierung in Kolumbien entschärfen? Der gewaltsame Tod als Teil des Alltags

    Kolumbien ist ein zerrissenes Land. Die Regierung hat 7,4 Millionen Menschen registriert, die seit 1985 Opfer mit Waffen ausgetragener Konflikte wurden. Seit drei Jahren führen nun deren Vertreter mit den „Revolutionären Streitkräften Kolumbiens“ Friedensgespräche, die international viel Aufmerksamkeit erfahren. Einen entscheidenden Part im Friedensprozess spielt die katholische Kirche.

Auftakt

Leitartikel

  • Gratis S. 388-389

    LeitartikelNeue Chiffre Christusfest

    Bis zum Beginn der Feierlichkeiten des Reformationsjubiläums 2017 ist es nicht mehr lange hin. Dabei sind noch längst nicht alle Fragen geklärt. Immerhin haben EKD und Deutsche Bischofskonferenz jetzt gemeinsam geplante Vorhaben bekannt gegeben, die eine stärkere ökumenische Akzentuierung mit sich bringen werden.

    Themenpaket: Reformationsjubiläum 2017

Gastkommentar

  • Gratis S. 390

    GastkommentarRegierungsoffiziell und religiös?

    Es war ein ungewöhnlicher Vorgang: Die Bundesregierung hat im Ramadan zum Fastenbrechen eingeladen. Ein Zeichen für das friedliche Miteinander der Religionen. Der Staat muss aber aufpassen, seine Neutralität nicht zu verlassen.

Kommentar

  • Gratis S. 391

    KommentarChristliche Karteileichen?

    Die Zahl der Kirchenaustritte steigt auf Rekordniveau. Es ist Zeit sich stärker den „Taufscheinchristen“ zuzuwenden.

Porträt

Aktuell

  • Plus S. 393-394

    PapstreiseFranziskus besucht Lateinamerika

    Es war seine erste Reise in spanischsprachige Länder, die der argentinische Papst vom 5. bis 13. Juli in Ecuador, Bolivien und Paraguay absolvierte. Wiederholt mahnte Franziskus dort ein gerechteres Wirtschaftssystem an.

  • Plus S. 395-396

    BischofssynodeDurchwachsenes Vorbereitungspapier

    Ende Juni wurde das „Instrumentum Laboris“ für die Ordentliche Bischofssynode veröffentlicht. Den Erwartungen an die Synode wird das Dokument nur in vergleichsweise geringem Umfang gerecht.

Blickpunkt

  • Plus S. 397-401

    Taizé im Jahr seiner JubiläenZeitlose Gebundenheit

    Frère Roger wäre dieses Jahr 100 Jahre alt geworden, im August vor 75 Jahren hat er in Taizé im Burgund eine ökumenische Brüdergemeinschaft gegründet. Vor genau zehn Jahren schließlich wurde er Opfer eines Messerangriffs. Wo stehen die Gemeinschaft und die von ihr veranstalteten Jugendtreffen heute?

Nachrichten

Feuilleton

Interview

Essays

  • Plus S. 406-409

    Helfen schnellere Verfahren zur Annullierung von Ehen?Weder Ausverkauf noch Rigorismus

    Die Annullierung ist die Anerkennung der Nichtigkeit einer Ehe, allerdings wird damit nicht die Beziehung zwischen Menschen nichtig. Mit der vielfach geforderten Vereinfachung sind die Probleme nicht zu lösen; weder Laxheit noch Rigorismus mit Blick auf dogmatische und juristische Fragen zur Ehe helfen Paaren weiter.

    Themenpaket: Barmherzigkeit für wiederverheiratete Geschiedene
  • Plus S. 410-413

    Konsequenzen des Zweiten Vatikanums heuteNeue Gestalt der Theologie?

    Im April fand in Paris ein Kongress zum Zweiten Vatikanischen Konzil statt: „Vatikan II. Historisches Ereignis – Herausforderung für heute. Das Evangelium in den Risiken der Kulturen“. Die Pariser Veranstaltung unterschied sich wesentlich von den großen Symposien in den verschiedenen Kontinenten anlässlich des Konzilsjubiläums.

  • Plus S. 414-417

    Trauergottesdienste nach Katastrophen in der theologischen DiskussionRiskante Liturgien

    Angesichts von Katastrophen wird stets der Ruf nach dem Handeln der Kirchen laut. Ihnen traut man offensichtlich nicht nur die notwendige rituelle Kompetenz im Umgang mit dem Unsagbaren einer solchen Katastrophe zu. Man erwartet von den christlichen Religionsgemeinschaften auch die Fähigkeit, der Sprachlosigkeit und dem Entsetzen Ausdruck verleihen zu können. Dabei sind solche Liturgien im Spannungsfeld von Kirche und Gesellschaft durchaus riskant.

  • Plus S. 418-421

    Zur Autobiografie von Hubertus Halbfas„Wo es nichts zu fragen gibt, gibt es auch nichts zu lernen!“

    Hubertus Halbfas gehört zu den einflussreichsten und produktivsten Religionspädagogen der letzten fünfzig Jahre. Jetzt ist seine Autobiografie erschienen. Gerade, weil er auch in einem zehnbändigen Schulbuchwerk zeigte, was er theoretisch meinte, konnte er seine einzigartige Wirkung über den deutschsprachigen Raum hinaus entfalten. Das bewährt sich auch in der gegenwärtigen religionspädagogischen Diskussion um die Kompetenzdidaktik.

  • Plus S. 422-425

    Prosa über den Völkermord an den Armeniern„Dem Totenreich entreißen“

    Es sind die Nachkommen der Überlebenden, die oft Jahrzehnte später die literarische Stimme erheben und an das Unrecht der Vergangenheit erinnern, die Erfahrung ihrer Ahnen an ihre Nachkommen weitergeben, auf dass sie nie vergessen werden. Das gilt nicht zuletzt für den Genozid an den Armeniern vor 100 Jahren.

  • Plus S. 430-432

    Was hat Taizé, was der Kirche sonst fehlt?Delta des Glaubens

    Die Brüder von Taizé laden seit Jahrzehnten Jugendliche und Erwachsene nach Burgund ein, um mit ihnen zu leben und zu beten. Für viele Christen ist Taizé dadurch zu einem Ort spiritueller Erfahrung geworden. Taizé kann auch ein Lernort für die Kirche sein.

  • Plus S. 433-435

    Nicht nur grün!Die wahre Buntheit der Enzyklika „Laudato si“

    Es liegt auf der Hand, die jüngst von Papst Franziskus veröffentlichte Enzyklika „Laudato si“ vor allem in umweltpolitischer Hinsicht zu diskutieren. Sie widmet sich schließlich sehr umfänglich dem Thema der Nachhaltigkeit. Doch die vielen „grünen“ Botschaften sollten nicht den Farbreichtum von „Laudato si“ übersehen lassen.

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