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Daniel Bogner: Ihr macht uns die Kirche kaputt... ...doch wir lassen das nicht zu!

Über diese Ausgabe

Leitartikel

  • Plus S. 271-273

    LeitartikelLeben wir zu lange?

    Zweifelsohne stellen immer älter werdende Menschen und eine überproportional sinkende Geburtenrate unsere Gesellschaft in allen Bereichen auf den Kopf. Aber die derzeitige Fixierung der Debatte auf die Folgelasten der Veralterung verhindert gerade die längst dringliche Auseinandersetzung über die Gestaltung dieser alternden Gesellschaft, den nach vorne gerichteten Blick. Wenn aber vor allem von der alternden Gesellschaft nur noch als Katastrophe gesprochen wird, verzerrt sich der Blick auf das Alter und die Alten in höchst problematischer, ja stigmatisierender Weise. In der aktuellen Debatte steht die alternde Gesellschaft nun wieder für geistige Immobilität, fehlende Flexibilität und die Unfähigkeit zur Innovation. Wo die Kirche erfolgreich den Sinn des Lebens in all seinen Phasen gegen die Reduktion auf ökonomische Produktivität verteidigt, wird sie auch wieder den Sinn dafür wecken können, welch hohe Bedeutung die ältere Generation im Gefüge des Lebens haben kann und haben sollte.

Kommentar

  • Plus S. 274-275

    KommentarAltbekanntes

    Beim 95. Katholikentag in Ulm wird nicht experimentiert.

  • Plus S. 275

    KommentarRückschlag

    Lehrstühle für theologische Frauenforschung werden wieder einkassiert.

  • Plus S. 275-276

    KommentarWagnis

    Geistliche Gemeinschaften kamen zu einem Europa-Treffen zusammen.

Aktuell

  • Plus S. 277-279

    LiturgieInstruktion will Missbräuche stoppen

    Am 23. April wurde die Instruktion „Redemptionis sacramentum“ der römischen Gottesdienst- und Sakramentenkongregation veröffentlicht. Sie erinnert an die geltenden liturgischen Normen und wendet sich nachdrücklich gegen Missbräuche bei der Feier der Eucharistie.

  • Plus S. 279-281

    FrankreichKirche im personellen Umbruch

    Neben strukturellen Veränderungen auf allen Ebenen hat es die Kirche in Frankreich im Moment auch mit erheblichem personellem Wechsel zu tun. Große Veränderungen in der kirchlich-pastoralen Lage deuten sich damit aber nicht an.

Blickpunkt

  • Plus S. 281-285

    Notwendige Weichenstellungen für die Kirche in DeutschlandGeld, Dienst und Gemeinden

    Ihre Grundaufgaben kann sich die Kirche nicht aussuchen. Aber sie ist dafür verantwortlich, wie diese Aufgaben in unserer gesellschaftlichen und religiösen Situation wahrgenommen werden. Darüber muss sich die katholische Kirche in der Bundesrepublik heute neu verständigen, und zwar unter Beteiligung des gesamten Gottesvolkes. Notwendig wäre eine gemeinsame Synode.

Interview

Essays

  • Plus S. 291-296

    Die arabische Debatte über Islam und DemokratieZunehmende Verhärtung

    Im Islam der nordafrikanischen und nahöstlichen Länder haben es Befürworter von Demokratie und religiöser Reform derzeit schwer. Es dominiert eine Abwehrhaltung, die die Werte des Islam als Gegensatz zum Westen definiert. Darin sind sich Konservative und Islamisten einig. Das zeigt eine Studie des Deutschen Orient-Instituts über gesellschaftliche Debatten in Nordafrika und Nahem Osten.

  • Plus S. 296-302

    Die theologische Landschaft im heutigen PolenEin beachtliches Kapital

    In den vergangenen Jahren entstanden in Polen neue Theologische Fakultäten, inzwischen studieren auch zahlreiche Laien Theologie. Polnische Theologen nutzen die seit der Wende verbesserten Möglichkeiten zum Austausch mit der westlichen Theologie. Es fehlt allerdings noch vielfach die Bereitschaft, sich auf die gesellschaftlichen und religiösen Veränderungen im Land einzulassen.

  • Plus S. 302-306

    Synodale Prozesse in deutschen DiözesenGut beraten?

    Einer vergleichenden Bilanz der nachkonziliaren synodalen Prozesse in den Diözesen dient ein von der Vollversammlung des Zentralkomitees der deutschen Katholiken angeregtes und von der DFG gefördertes Forschungsprojekt. Anfang des nächsten Jahres soll es abgeschlossen sein.

  • Plus S. 310-313

    Die brasilianische Bischofskonferenz im WandelZwischen Traum und Wirklichkeit

    Fast 300 Bischöfe sind in Brasilien für 131 Millionen Katholiken zuständig. Ende April trafen sie sich in Itaici zu ihrer diesjährigen Vollversammlung. Auf der Tagesordnung standen Fragen der Evangelisierung ebenso wie die politischen Probleme des riesigen Landes. Der brasilianische Episkopat, der kürzlich einige neue Führungsfiguren erhalten hat, arbeitet derzeit ohne größere Polarisierungen zusammen.

  • Plus S. 314-316

    Der Iran nach den Parlamentswahlen vom FrühjahrGängelung nicht mehr erwünscht

    In der Islamischen Republik Iran haben die Befürworter einer umfassenden Kontrollfunktion des schiitischen Klerus die Parlamentswahlen in diesem Frühjahr gewonnen. Das kann aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass vor allem die junge Generation der ständigen Überwachung durch islamische Sittenwächter überdrüssig ist. Das Land lässt sich gegenüber dem Westen längst nicht mehr abschotten.

Autoren/-innen