KircheWohnen in Deutschland, Beten in Polen

Im Erzbistum Berlin wachsen Pfarreien an der deutsch-polnischen Grenze stark an, weil immer mehr Polen auf der deutschen Seite wohnen. Vor Ort gebe es für die gesamtkatholische Minderheit von drei Prozent durch die polnische Zuwanderung „einen zahlenmäßig kräftigen Zuwachs“, berichtet KNA. Polnische Katholiken machten „in der Pasewalker Gemeinde Sankt Otto bereits mehr als die Hälfte der Mitglieder aus, ähnliche Entwicklungen gibt es im südlich an das Erzbistum Berlin anschließenden Bistum Görlitz.“ Hintergrund seien günstigere Wohnpreise auf der deutschen Seite. Nach dem Ende der DDR waren viele Personen nach Westdeutschland abgewandert.

Die zugezogenen Katholiken „fuhren bislang allerdings sonntags meist zu Gottesdiensten über die Grenze und fehlten damit in ihren neuen Kirchengemeinden.“ Das Erzbistum Berlin will Polen und Deutsche nun besser vernetzen, mit Begegnungszentren und zweisprachigen Seelsorgern.

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