Anzeige: Warum ich an Gott glaube von Gerhard Lohfink
Anzeiger für die Seelsorge 1/2021

Über diese Ausgabe

Schwerpunkt

  • Plus S. 5-9

    Theopoetische Texte von Huub Oosterhuis als Chance für die pastorale PraxisHerzenstexte

    Der niederländische Pfarrer und Dichter Huub Osterhuis (*1933) gilt zurecht als ein Meister der zeitgenössischen Theopoesie. Mit seinen Liedern, Gedichten und Meditationen bringt er gekonnt das zu Wort, was die klassische Kirchensprache nicht (mehr) schafft: das Benennen einer christlichen Spiritualität, die beides zugleich erreicht: Herz und Hirn.

  • Gratis S. 11-14

    Musikalische Sozialisation und Neue Geistliche LiederSongs für den Glauben

    Viele Christinnen und Christen sind im Lauf ihrer religiösen Sozialisation von den Texten der Neuen Geistlichen Lieder geprägt worden. Der Bamberger Theologe Thomas Laubach hat zahlreiche Texte verfasst, die längst ihren festen Platz im Repertoire christlicher Musikkultur gefunden haben. Über die Bedeutung Neuer Geistlicher Lieder für die (auch eigene) religiöse und musikalische Sozialisation schreibt er in folgendem Beitrag.

  • Plus S. 15-18

    Wer gut klingt, dem glaubt man gernMusik, Mission und das Erleben des Glaubens

    „Was sind Sie denn jetzt eigentlich, Pastor oder Kantor?“, fragte mich die begeisterte Besucherin, als ich in der Theatinerkirche in München die Notenpulte des Orchesters auf die Seite räumte. Durch den Habit war ich als Ordensmann erkennbar und hatte soeben die musikalische Leitung eines geistlichen Konzertes und des Offenen Singens hinter mir. Die Kirche war proppenvoll, und die Atmosphäre des gelungenen Abends spürbar. Wahrheitsgemäß antwortete ich also: „Naja, ich bin eben beides.“ Worauf prompt die überraschte Antwort folgte: „Was für ne coole Kombi!“ Ich konnte nur beipflichten und freute mich über die Reaktion der wohl eher kirchlich fernstehenden Zuhörerin.

  • Plus S. 19-23

    Zur Rolle der Musik für die Glaubenspraxis(Neue) Evangelisierung in Tönen

    Friedrich Nietzsche schrieb als 26-jähriger Professor an seinen Freund Erwin Rohde am 30. April 1870: „In dieser Woche habe ich dreimal die Matthäuspassion des göttlichen Bach gehört, jedes Mal mit demselben Gefühl der unermesslichen Verwunderung. Wer das Christentum völlig verlernt hat, der hört es hier wirklich wie ein Evangelium.“

Impulse

Im Blick

  • Plus S. 30-35

    Die Bedeutung des Glaubens für ein Leben in GeborgenheitUnd ganz gewiss an jedem neuen Tag!

    Die Corona-Pandemie zwingt uns zu der Einsicht, dass wir Menschen verletzlich sind – trotz all unserer ungeheuren materiellen und technologischen Möglichkeiten. Zu Beginn des Jahres 2020 hätten wir uns nicht vorstellen können, dass unser Leben tatsächlich so radikal gefährdet ist. Die Sicherheit in dieser Welt ist uns verloren gegangen. Da tut es gut, für das Jahr 2021 im Glauben zu wissen: Wichtiger als Sicherheit ist Geborgenheit – in der Hand Gottes!

  • Plus S. 36-41

    Albert Camus’ Roman „Die Pest“Ohne Gott ein Heiliger sein

    Albert Camus’ Roman „Die Pest“ ist das Buch der Stunde. Es beschreibt den Pest-Albtraum auf eine Weise, die ein Abbild der gegenwärtigen Corona- Krise zu sein scheint. Aber Camus’ Roman handelt nicht von einer Seuche an sich. Camus setzt sich mit einer Frage auseinander, die im heutigen religiösen Indifferentismus kaum noch eine Rolle spielt – der Frage, wie man angesichts des Leids in der Welt von der Allmacht und Güte Gottes und seiner guten Schöpfung sprechen kann.

Inspirierte Seelsorge

Autorinnen und Autoren

Kirchenmusik

Kirchenmusik

Musik ist ein wesentlicher Bestandteil des Gottesdienstes und des kirchlichen Lebens.