Leichter abschaltenGesundheitstipps für Fachkräfte in der Kita

Nach einem langen Kita-Tag fällt es vielen pädagogischen Fachkräften schwer, abzuschalten. Entspannungstraining und kleine Abendrituale können dabei helfen, wieder mit sich selbst in Kontakt zu kommen. Eine gute Voraussetzung, um leichter abschalten zu können und die Erholungsfähigkeit wieder aufzubauen.

Leichter abschalten
© Martina Stöberl, Krailling

1. Feierabend-Ritual

Beginnen Sie mit dem Abschalten schon in der Einrichtung: Klopfen Sie sich auf die Schulter für alles, was Sie heute geschafft haben. Das gibt Ihnen ein zufriedenes Gefühl und rundet den Arbeitstag gut ab. Beschließen Sie für sich selbst „Feierabend!“, wenn Sie aus der Tür gehen, und atmen Sie dabei tief durch.

2. Bereits auf dem Nachhauseweg abschalten

Gönnen Sie sich auf dem Nachhauseweg eine Mini-Auszeit für Ihr Gehirn. Legen Sie die Heimfahrt in Ruhe zurück, und zwar ohne Beschallung aus Kopfhörern oder Radio, frei von E-Mails oder Smartphone. Genießen Sie Zeit, in der Ihr Gehirn eigene Gedankengänge verfolgen darf.

3. Zu Hause ankommen

Richten Sie sich zu Hause eine kurze Zeit der Stille ein. Ein paar Minuten kein Fernsehen, kein Telefonat, kein Gespräch, um ganz bei sich anzukommen. Schenken Sie sich zur Entspannung eine kurze „Atempause“: Setzen Sie sich bequem hin, schließen Sie die Augen, atmen Sie ruhig ein und aus, legen Sie dabei eine Hand auf den Bauch. Nehmen Sie mit jedem Ausatmen dabei wahr, wie sich der ganze Körper entspannt. Wenn zu Hause die Familie wartet, dann können Sie auch Kinder und Partner*in in den Arm nehmen und mit gemeinsamer Kuschelzeit den Feierabend einläuten.

4. Entspannt bewegen

Gehen Sie nach dem Heimkommen eine Runde nach draußen: joggen, Fahrrad fahren, spazieren gehen, oder auch nur im Grünen sitzen. Wenn Sie einige Momente ganz bei sich sind, können Sie Ihre Gedanken besser ordnen und so schaffen Sie Klarheit im Kopf.

5. Schlafen Sie gut

Ausreichender und erholsamer Schlaf ist eine unserer größten Regenerationsquellen für Körper und Geist. Entspannt zu Bett zu gehen und regelmäßige Schlafenszeiten helfen, gut in den Schlaf zu finden. Dabei unterstützen Schlafrituale. So sind Entspannungsmethoden wie die progressive Muskelentspannung nach Jacobson, Verwenden von Aroma-Duftkissen (z. B. mit Lavendel) und abendliche Heilkräutertees mit Melisse oder Baldrian einfache Möglichkeiten, um einen erholsamen Schlaf zu fördern. Nur ein paar Seiten in einem guten Buch zu lesen kann auch dabei helfen, abzuschalten. Sorgen Sie für einen ruhigen Schlafplatz. Das Smartphone darf dabei draußen bleiben.

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