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Daniel Bogner: Ihr macht uns die Kirche kaputt... ...doch wir lassen das nicht zu!

Über diese Ausgabe

Auftakt

  • Plus S. 1

    AuftaktDer Stellvertreter

    Wie sollte sich die Kirche gegenüber Staaten ohne Religionsfreiheit verhalten? Eines ist sicher: Loblieder auf die Diktatur sind nicht zu rechtfertigen.

Leitartikel

  • Plus S. 4-5

    LeitartikelPolitischer Katholizismus reloaded?

    Von Andrea Nahles bis Annegret Kramp-Karrenbauer: Das Spitzenpersonal im politischen Berlin ist katholischer geworden. Zugleich brechen alte Konflikte etwa bei der Abtreibungsfrage neu auf. Zwischen Profilierung und Kompromissfähigkeit: Welche Rolle werden christliche Positionen künftig spielen? Kann es neue Achsen der Zusammenarbeit geben?

Gastkommentar

Kommentar

  • Plus S. 7

    KommentarNicht nur symbolisch

    Die deutschen Bischöfe haben beschlossen, dass der Eucharistieempfang für evangelische Ehepartner in Einzelfällen möglich sein soll.

Porträt

  • Plus S. 8

    PorträtChantal Götz: Vor den Mauern

    Die Juristin aus Liechtenstein organisiert jedes Jahr eine Konferenz zum Weltfrauentag im Vatikan. Diesmal kam es zum Konflikt um einige Sprecherinnen.

Aktuell

  • Plus S. 9-10

    VatikanDie Kirche ist heilsnotwendig

    Mit „Placuit Deo“ greift die Glaubenskongregation zwei Schlagwörter von Papst Franziskus auf: Pelagianismus und Gnostizismus. Doch während der Papst die Begriffe vor allem zur Kritik seiner Kirche gebraucht, wendet das Schreiben sie nach außen.

  • Plus S. 11-12

    RechtIslam anerkennen

    Angesichts der Pluralisierung von Religiosität ist die Weiterentwicklung des deutschen Religionsrechts eine zentrale Herausforderung. Welche Anerkennung dürfen islamische Gemeinschaften konkret erwarten?

Nachrichten

Feuilleton

Interview

Essays

  • Plus S. 20-24

    Zur Theologie von Ehe und FamilieUnverbrüchliche Treue

    Vielen Zeitgenossen ist das katholische Eheverständnis fremd. Auf die Skepsis der Bischöfe gegenüber der „Ehe für alle“ reagieren sie mit Unverständnis. Deshalb muss die Kirche neu erklären, warum die Ehe von Mann und Frau ein Sakrament ist.

  • Plus S. 25-28

    Auf dem Weg in die eugenische GesellschaftDer weiße Fleck

    Braucht Deutschland ein Reproduktionsmedizingesetz statt eines Embryonenschutzgesetzes? Die Debatte konzentriert sich auf die Reproduktionsfreiheit Erwachsener und tabuisiert den Status des Kindes als Subjekt mit eigenen Rechten. Es droht eine Zwei-Klassen-Gesellschaft von Machern und Gemachten.

  • Plus S. 29-32

    Zur Lage der Kirche in SpanienFranziskanische Neuausrichtung

    Spanien ist schon lange kein katholischer Sonderfall der Moderne mehr. Kirchenbindung und religiöse Praxis lassen nach, auf die Politik hat die Kirche kaum noch Einfluss. Die Bischöfe bemühen sich, die Impulse aus Franziskus’ Pontifikat umzusetzen.

  • Plus S. 33-35

    Achtes Werkstattgespräch von Bischöfen und ZdK zu Kunst und KulturVom Wort verführt werden

    Es mangelt nicht an einer intensiven theologischen Beschäftigung mit Literatur, gerade auch mit zeitgenössischen Schriftstellern. Deutlich seltener dagegen ist die direkte Auseinandersetzung mit ihnen. Was können Theologie und Verkündigung im Gespräch mit Literaten lernen? Wo fühlen diese sich von der Religion inspiriert und herausgefordert? Und wo sind jeweils die Grenzen?

  • Plus S. 40-43

    Zur Situation von Christen in AlgerienVon Menschen und Mut, Gewalt und Göttern

    Die Kirchen werden in Algerien vor allem wegen ihres sozialen Engagements geschätzt, und insbesondere die pentekostalen und evangelikalen Bewegungen gewinnen Mitglieder. Doch ihr Status ist prekär, weil die Religionsfreiheit durch staatliche Verordnungen stark eingeschränkt ist und Finanzmittel aus dem Ausland nicht angenommen werden dürfen.

  • Plus S. 44-46

    Thailand nach dem Tod von König BhumibolTickende Uhren

    König Bhumibol war in den letzten Jahren seines Lebens mehr Mythos und weniger handelnde Person gewesen. Die einjährige Trauerzeit in Thailand ist zu Ende gegangen, und das Land sieht einer politisch instabilen Zeit entgegen.

  • Plus S. 47-50

    „Amoris Laetitia“ und die FolgenFreiheit im Raum der Offenbarung denken

    Nicht auf göttliche Offenbarung, sondern auf menschliche Interpretation gingen Lehren wie das Scheidungsverbot zurück, meint Magnus Striet.Was früher als göttliches Gesetz galt, sei heute zu revidieren, weil es der Autonomie menschlicher Freiheit widerspreche.Wenn das so ist, gibt es keine unverhandelbaren Glaubenssätze mehr.

  • Plus S. 51

    Zu Christian Geyers Franziskus-KritikIdee und Wirklichkeit

    Papst Franziskus macht die Kirche zur Weltverbesserungsorganisation, in der die Wahrheit dem Mehrheitsprinzip unterworfen wird, meint Christian Geyer. Doch vielleicht ist die Wahrheit, die Geyer meint, nur der Zeitgeist von gestern.

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