Anzeige: Rom ist kein Gegner. Warum die Kirche Reformen braucht. Von Georg Bätzing
  Herder Korrespondenz. Monatsheft für Gesellschaft und Religion 70 (2016) Heft 10

Über diese Ausgabe

Auftakt

  • Burka und Niqab sind provozierende Kleidungsstücke
    Gratis S. 1

    AuftaktVerhüllung als Problem

    Burka und Niqab sind provozierende Kleidungsstücke; sie verbieten zu wollen, ist aber selbst ein großes Problem.

Leitartikel

Gastkommentar

Kommentar

Porträt

Aktuell

  • Gratis S. 9-10

    AktuellEthik: Wird der Praenatest zur Kassenleistung?

    Der Gemeinsame Bundesausschuss von Ärzten und Krankenkassen (G-BA) hat Mitte August ein Verfahren eingeleitet, um zu prüfen, ob die Methode des nicht-invasiven Bluttests (Praenatest) bei Schwangeren zukünftig zur Regelleistung der Krankenkassen in Deutschland werden kann. Der vorgeburtliche Bluttest gibt Aufklärung über chromosomale Störungen bei Embryonen, insbesondere über eine mögliche Trisomie. Sowohl aus der Politik, als auch aus Kirchen und Verbänden wird Kritik laut.

  • Gratis S. 11-12

    AktuellTürkeistämmige: Religion und Integration

    Türkeistämmige beklagen in einer neuen Studie massive Probleme der sozialen Anerkennung in Deutschland, vor allem im Bereich der Religion. Gleichzeitig vertreten manche religiöse Haltungen, die die Integration erschweren.

Blickpunkt

Nachrichten

  • Gratis S. 31

    AktuellBerlin: Ein Haus für drei Religionen

    In Berlin konkretisieren sich die Planungen für das „House of One“, das ein gemeinsames Gotteshaus von Juden, Christen und Muslimen werden soll. Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) hat nun im Rahmen des Bundesprogramms „Nationale Projekte des Städtebaus“ 2,2 Millionen Euro Fördergelder zugesagt. Weitere 1,2 Millionen Euro steuert das Land Berlin bei.

  • Gratis S. 36

    AktuellReligionsfreiheit: Ein gefährdetes Recht?

    Das Engagement für Glaubens- und Gewissensfreiheit ist ein fester Teil deutscher Außenpolitik und Entwicklungszusammenarbeit. Das erklärte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) bei einer internationalen Parlamentarierkonferenz zur Religionsfreiheit, die vom 12. bis zum 14. September 2016 in Berlin stattfand.

Feuilleton

Interview

  • Benjamin Leven (Redakteur der HK) und Michael Triegel
    Gratis S. 16-20

    Ein Gespräch mit dem Maler Michael TriegelWie stellt man Christus dar?

    Der Leipziger Maler Michael Triegel ist als Porträtist Benedikts XVI. bekannt geworden. Im Interview spricht er darüber, was den Reiz kirchlicher Auftragsarbeiten ausmacht, was seine Arbeiten mit seinem Glauben zu tun haben und warum auch nach seiner Taufe Zweifel und Irritationen in seinem Schaffen präsent bleiben.

Essays

  • Mehr Platz durch indirekte Führung
    Gratis S. 21-24

    Mehr Platz durch indirekte FührungRaus aus der Beziehungskiste

    Für die Kirche ist es eng geworden: Sie ist von einer dreifachen Krise betroffen: Mitglieder­rückgang, Missbrauchs- und Finanzskandal beschädigen Authentizität und Autorität. Wie steht es um die Führung in der katholischen Kirche? Wie wird auf die Krisen reagiert? Was wäre zu verbessern? Die Kirche nutzt dabei ähnliche Strategien, wie säkulare Organisationen.

  • Elie Wiesel
    Gratis S. 25-27

    Die bleibende Bedeutung von Elie WieselQuelle der Hoffnung

    Im Juli verstarb Elie Wiesel. Sein monumentales Werk kreist wie kein anderes gleichermaßen um die Fragen nach Gott und nach den Menschen, die im 20. Jahrhundert systematisch erledigt werden sollten. Damit wurde Wiesel zur Inspirationsquelle des jüdischen Denkens, der jüdischen und christlichen Theologie und des christlich-jüdischen Dialogs nach dem Holocaust.

  • Arbeiter
    Gratis S. 32-36

    Wie Wohlstand entstehtDie Arbeit des Kapitals

    Das Misstrauen der katholischen Kirche gegenüber dem freien Unternehmertum ist alt. Es ist an der Zeit, die Vorstellung vom Antagonismus zwischen Kapital und Arbeit hinter sich zu lassen.

  • Theologische Zugänge zur Gegenwartsliteratur
    Gratis S. 45-48

    Theologische Zugänge zur GegenwartsliteraturEin zerklüftetes Panorama

    In der Theologie gibt es seit Längerem ein verstärktes Interesse an der Literatur der Gegenwart. Statt sich durch fremde Anleihen interessanter zu machen, soll Dichtung als eigenständiges Medium wahrgenommen werden und die Fühlungnahme mit den Suchbewegungen der Zeit verstärken.

  • Religion und Spiritualität in der Schweiz
    Gratis S. 49-51

    Religion und Spiritualität in der SchweizFast die Hälfte glaubt an einen Gott

    Die Schweizer Gesellschaft ist aufgrund der Reformation besonders stark von ihrer konfessionellen Dualität geprägt. Die Migration und der gesellschaftliche Wandel der ­­letzten Jahrzehnte führten zu weiteren Veränderungen der religiösen und spirituellen Landschaft in der Eidgenossenschaft.

Rezensionen

Autorinnen und Autoren