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Daniel Bogner: Ihr macht uns die Kirche kaputt... ...doch wir lassen das nicht zu!

Über diese Ausgabe

Leitartikel

  • Plus S. 325-327

    LeitartikelPilgernde Kirche

    Jüngst wurden innerhalb kurzer Zeit zwei herausragende Ereignisse des europäischen Katholizismus ausdrücklich als Wallfahrt organisiert. Das alte Wallfahrtswesen ist wieder neu im Trend und wird als gelebtes Glaubenszeugnis heute auch von der Hierarchie sehr geschätzt. Mit Blick auf die Zukunft des Glaubens sind die neuen Aufbrüche zu begrüßen - solange das neuere Interesse an Wallfahrten nicht gegen andere Formen kirchlicher Vergemeinschaftung ausgespielt wird.

Kommentar

Aktuell

  • Plus S. 331-333

    SchweizJugendtreffen und Papstbesuch

    Am 5. und 6. Juni besuchte Johannes Paul II. zum zweiten Mal in seinem Pontifikat die Schweiz. Anlass war ein Treffen, zu dem die Bischöfe erstmals alle Schweizer Jugendlichen eingeladen hatten.

  • Plus S. 333-335

    EuropaWallfahrt als Hoffnungszeichen

    Mit einer „Wallfahrt der Völker“ Ende Mai nach Mariazell (Steiermark) ging der „Mitteleuropäische Katholikentag“ zu Ende. Er wurde zum eindrucksvollen Zeichen christlicher Gemeinschaft im neuen Europa.

Blickpunkt

Interview

  • Plus S. 340-344

    Ein Gespräch mit Militärgeneralvikar Walter Wakenhut„Eine gemeinsame Wertebasis schaffen“

    Die mittlerweile weit vorangeschrittene Entwicklung der Bundeswehr von einer Verteidigungs- zu einer Einsatzarmee stellt auch die Militärseelsorge vor neue Herausforderungen. Über den Stellenwert des Konzepts der Inneren Führung, die Hilfe bei der Vorbereitung von Auslandseinsätzen und das bewährte deutsche Modell der Militärseelsorge sprachen wir mit Militärgeneralvikar Walter Wakenhut. Die Fragen stellte Alexander Foitzik.

Essays

  • Plus S. 344-348

    Vorschläge für den anstehenden ErneuerungsprozessVon der Volkskirche zur Kirche im Volk

    Wie wird, wie soll die katholische Kirche in Deutschland in 20 oder 30 Jahren aussehen? In der gegenwärtigen Phase des Umbruchs der kirchlichen Strukturen sind nicht die Sparvorgaben das Entscheidende. Es kommt darauf an, sich jetzt über die langfristigen Ziele Gedanken zu machen und die Umbruchphase aktiv zu gestalten.

  • Plus S. 348-354

    Aktuelle Wertkonflikte in der BioethikEs braucht klare Grenzen

    Das Leben gerät an seinen Rändern unter Druck. In Asien wird das Klonen praktiziert, was auch hierzulande eine gewisse Zustimmung findet. Die aktive Sterbehilfe soll legalisiert werden, und zu den Themen, die das Leben und den Tod berühren, gehört auch die Organspende, die in Form der Lebendspende erneut in die Diskussion geraten ist. Alle drei Praktiken könnten sehr bald die Art, in der Menschen zusammen leben und in der sie einander wahrnehmen, radikal verändern.

  • Plus S. 354-357

    Situation und Trends der kirchengeschichtlichen ForschungVom Nutzen der Historie

    Wer das Christentum verstehen will, kommt nicht ohne Kirchengeschichte aus. Aber auch dieses zentrale theologische Fach muss sich heute in Theologie, Kirche und Öffentlichkeit neu verorten, muss seine Ergebnisse verständlich und ansprechend präsentieren. Die Arbeitsgemeinschaft der Kirchenhistoriker im deutschen Sprachraum versuchte kürzlich, Rechenschaft über den Stand ihrer Disziplin zu geben.

  • Plus S. 357-360

    Reform der Kirche im Respekt für den sensus fideliumGemeinsames Hirtentum aller Christen

    Die biblische Hirtenmetapher wurde in der Kirche fast ausschließlich als Amtsbezeichnung für die Priesterschaft verwendet. Das Vorrecht des geweihten Klerus auf den Titel „Pastor“ hebt das Anrecht der Gläubigen auf eine persönliche Lebens- und Glaubenserfahrung anhand dieses Symbols jedoch nicht auf. Heute geht es darum, die Ressourcen, die im Kirchenvolk vorhanden sind, neu zu entdecken.

  • Plus S. 360-364

    Uganda verliert immer mehr an GlanzKaum Hoffnung auf Neubeginn

    Als Joweri Museveni 1986 Kampala eroberte, herrschte große Begeisterung. Heute ist das Image Musevenis als eines großen Demokraten längst entzaubert. Die katholische Kirche als zahlenmäßig größte Religionsgemeinschaft in Uganda spielt in Politik und Gesellschaft heute keine angemessene Rolle.

  • Plus S. 368-374

    Das kommunistische Vietnam und seine ReligionsgemeinschaftenUnter staatlicher Aufsicht

    Wie in der Volksrepublik China beharrt auch in Vietnam die kommunistische Partei auf ihrem Machtmonopol. Das wirkt sich auch auf die Kirchen und Religionsgemeinschaften aus. Die Religionsausübung unterliegt einer umfassenden staatlichen Kontrolle. Die katholische Kirche muss mit den Behörden um jede Bischofsernennung kämpfen und kann sich nur sehr begrenzt sozial engagieren.

Autoren/-innen