Im FabelwaldAn Bäumen Lehmgesichter gestalten

Aus Erde, Lehm und Ton formen die Kinder an Baumstämmen Gesichter aus. So entstehen flüchtige Waldgeister.

Im Fabelwald
© Martina Bodenmüller

Materialien

  • Erde und Naturmaterialien
  • kleine Eimer oder Schüsseln
  • ggf. Ton oder Lehm
  • ggf. Wasser

Los geht’s:

Schlagen Sie den Kindern vor, bei einem Waldausflug nach Waldgeistern zu suchen. Wählen Sie dafür ein Waldstück oder eine mit Bäumen bewachsene Wiese aus, wo es im Idealfall lehmige Erde gibt, die die Kinder abtragen und verwenden können.
TIPP: Holen Sie vor dieser Aktion am besten die Erlaubnis dafür ein, z. B. bei der Gemeinde oder dem Eigentümer/der Eigentümerin.
Dort angekommen, lesen Sie zum Einstieg eine kurze Fabelgeschichte vor (s. Download). Anschließend schauen sich die Kinder genau um, an welchen Stellen sie Baumgesichter erahnen können. An diesen Stellen können die Kinder allein oder zu zweit einen Waldgeist oder mehrere Figuren modellieren. Erfahrungsgemäß entwickeln die meisten Kinder beim Mischen und Matschen schnell eigene Ideen für ihre Gestaltung.

Eigene Baumgesichter gestalten

Zunächst sammeln die Kinder in kleinen Eimern etwas Erde. Ist diese zu sandig, geben sie einen Klumpen eingeweichten Ton oder Lehm dazu. Jedes Kind knetet seinen Erdklumpen ggf. mit etwas Wasser so lange, bis er gut vermischt und formbar ist. Dann kleben die Kinder die Erde an den Baum – am besten geht es, wenn sie sie in kleinen Mengen nach und nach anbringen, gut andrücken, ausformen und zum Schluss glatt streichen. Um dem Lehmklumpen ein Gesicht zu geben, verwenden die Kinder das, was sie in der Umgebung finden: Stöcke, Steine, Zapfen, Gräser, Beeren, Samen, Blüten oder Blätter  – die Dinge sollten allerdings nicht zu schwer sein, damit sie nicht abfallen. Diese Materialien drücken sie vorsichtig in den Lehm. So entstehen Augen, Nase, Mund, Bart, Ohren, Haare oder Hörner.

Die Waldgeister wirken lassen

Machen Sie am Schluss gemeinsam einen Rundgang durch den Fabelwald. Vielleicht wollen die Kinder etwas über ihr Wesen erzählen. Machen Sie Fotos – bereits am nächsten Tag sehen die Geister womöglich ganz anders aus. Die Figuren können an den Bäumen verbleiben, bis sie von selbst abfallen. Je nach Witterung und Erdbeschaffenheit bleiben sie manchmal mehrere Wochen oder nur wenige Tage. Bei starkem Regen kann es sein, dass sie am nächsten Morgen schon abgewaschen sind. Die Kinder können sich dabei vorstellen, dass sich die Geister nur kurz am Baum zeigen und danach wieder ins Unterholz verschwinden.

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