Corona verstärkt alte Probleme in Afrika

Mehr als eine Million Frauen sind im Sahelstaat Burkina Faso durch die Corona-Krise von wachsender sexueller Gewalt, Hunger und Wasserknappheit betroffen. Das fand die Hilfsorganisation „Oxfam“ heraus. In dem Land herrscht bereits seit Jahren eine schwere Krise: Durch Gewalt von Terroristen und bewaffneten Banden sind nach Angaben des Flüchtlingshilfswerks der Vereinten Nationen etwa 850000 Menschen auf der Flucht. Laut „Oxfam“ sind vor allem weibliche Flüchtlinge nicht ausreichend geschützt. Augenzeugen berichteten über Vergewaltigungen durch Sicherheitskräfte. Zudem könnten in den überbelegten Flüchtlingslagern keine Sicherheitsmaßnahmen zur Corona-Bekämpfung eingehalten werden.

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