SyrienDie Strafe trifft einzig die Bevölkerung

Die Wirtschaftssanktionen gegen Syrien, mit denen das Regime Assad in die Knie gezwungen werden sollte, müssten sofort beendet werden. Das fordert das Hilfswerk „Kirche in Not“. Denn am meisten leide die Bevölkerung unter dem Boykott. Dieser blockiere den dringend notwendigen Wiederaufbau des Landes.

Alessandro Monteduro vom italienischen Zweig des Hilfswerks erklärte nach einem Besuch in dem, wie er sagte, „komplett zerstörten“ Land: „Auch wenn der Krieg heute fast in ganz Syrien beendet scheint, verursachen die Folgen der Sanktionen weiterhin Leid, auch wenn keine Bomben geworfen werden.“ Der einzige Effekt der wirtschaftlichen Strafe sei, „dass die Bevölkerung hungern muss“. Außerdem seien die Christen besonders hart getroffen. Sie leiden nicht nur unter den Kriegsfolgen, sondern als Minderheit zusätzlich unter der Diskriminierung durch muslimische Nachbarn.

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