WienErster syrisch-orthodoxer Kirchbau Österreichs

Am Wiener Leopoldauer Platz ist der Spatenstich für die erste österreichische Kirche der syrisch-orthodoxen Christen erfolgt. In seiner Rede erinnerte Metropolit Mor Dionysios Isa Gürbüz daran, dass die syrisch-orthodoxen Christen Mesopotamiens von Vorfahren abstammen, „die in Antiochien als Erste an Jesus Christus geglaubt“ haben.

Metropolit Dionysios bedauerte, dass der Nahe Osten fast vollständig zum „Gebetsteppich des Islam“ geworden sei. Die Zerstörung der Kirchen und Klöster in Syrien sowie die Vertreibung seien eine traurige Realität. Mit dem Bau des neuen Gotteshauses in Wien setze seine Kirche ein Zeichen, damit nicht auch Europa zum „Gebetsteppich des Islam“ werde.

„Wir wollen zeigen, dass das Christentum in Europa lebendig ist. Obwohl wir aus anderen Ländern stammen, lieben wir unsere neuen Heimatländer nicht weniger als die Europäer. Wir wollen, dass die christliche Lehre und Kultur in diesen Ländern bewahrt bleibt. Wir sind überzeugt, dass ein harmonisches Zusammenleben auch die Integration fördert. Die österreichische Kultur ist nicht fremd für uns, weil sie eine christliche Kultur ist.“

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