SimbabweMörder weißer Farmer bleiben unbehelligt

Bei den Landreformen Robert Mugabes haben seit dem Jahr 2000 mehr als 4000 Farmer in Simbabwe ihr Land verloren. Während der Besetzung von Farmen gab es Tote und Verletzte. Trotz der Morde an weißen Farmern hält der Staatspräsident, der seit 1980 autokratisch regiert, nichts von Strafverfolgung. „Ja, einige wurden umgebracht, weil sie sich widersetzten. Wir werden die Täter niemals belangen. Wieso sollten wir sie einsperren?“, zitiert eine Zeitung den 93-Jährigen. Auch dessen Ehefrau Grace sorgt für Schlagzeilen. Die 52-jährige First Lady wird in Südafrika mit Haftbefehl gesucht, weil sie eine Zwanzigjährige mit einem Verlängerungskabel verprügelt habe.

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