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Über diese Ausgabe

Leitartikel

  • Plus S. 487-489

    LeitartikelGrausame Religion?

    Antisemitismus, Christenverfolgung und auch Islamophobie: Es sind nur Schlagworte, deren Zusammenhänge auf den ersten Blick genauso wenig offensichtlich sind wie die notwendigen Unterscheidungen. In jedem Fall aber werden die Konflikte, in denen die Religionen heute zu stehen scheinen, heftiger. Vor diesem Hintergrund sind Kirchen und Religionsgemeinschaften gefordert, sich der Versuchung religiös legitimierter Gewalt offensiver zu stellen.

    Themenpaket: Religion und Gewalt

Kommentar

Aktuell

  • Plus S. 493-495

    DialogprozessDas Gesprächsforum in Magdeburg

    Beim vierten Gesprächsforum im Rahmen des Dialogprozesses der Deutschen Bischofskonferenz stand das Thema Verkündigung im Vordergrund. Drängender wird aber auch die Frage, inwiefern das gesamte Unterfangen zu konkreten Ergebnissen führt.

  • Plus S. 495-497

    Papst FranziskusKlare Botschaft an Asien

    Zum ersten Mal besuchte der Papst aus Argentinien ein asiatisches Land. In Korea überzeugte er mit seinem Stil und verkündigte mit Nachdruck seine Grundbotschaft für Kirche und Gegenwartsgesellschaft, die das ganze bisherige Pontifikat prägt.

Blickpunkt

  • Gratis S. 497-500

    Kardinal Karl Lehmann zum Abschied von Chefredakteur Ulrich RuhGenie der Neugierde

    Am 1. Oktober endet die 23-jährige Amtszeit von Ulrich Ruh als Chefredakteur der Herder Korrespondenz. Bevor er 1979 in die Redaktion der Herder Korrespondenz eintrat, war Ruh Assistent des damaligen Freiburger Dogmatikprofessors Karl Lehmann, bei dem er auch mit einer vielfach wahrgenommenen Arbeit promovierte. Bei einem Festakt in Freiburg am 12. September würdigte Kardinal Lehmann Ruh als einen unabhängigen Journalisten, der gerade so zu einem verlässlichen und unverzichtbaren Ratgeber der Kirche geworden sei. Wir dokumentieren die Rede Lehmanns in einer von ihm leicht gekürzten Version.

Nachrichten

Interview

Essays

  • Plus S. 505-509

    Neues aus der katholischen Kirche in ÖsterreichIm Wartesaal

    Österreichs katholische Kirche anno 2014: Die ungehorsamen Pfarrer sind fast schon Schnee von gestern. Auch die Exkommunikation der „Wir sind Kirche“-Vorsitzenden Martha Heizer ist kein Indiz für neue Friktionen zwischen Amtskirche und Reformern.

  • Plus S. 509-514

    Viele Aspekte der kirchlichen Sexualmoral werden nicht mehr verstandenNaturrecht und Menschenrecht

    Wer heute auf ein Naturrecht jenseits des Autonomieanspruchs Bezug nimmt, verliert den Anschluss an die politische und rechtliche Dynamik der modernen Moral. Denn ein solches Naturrecht wird als ungeschichtlich wahrgenommen, als Denkform einer vergangenen Epoche. Für die Außerordentliche Bischofssynode zur Familie liegt hier eine der zentralen inhaltlichen Herausforderungen.

    Themenpaket: Bischofssynoden zum Thema Familie
  • Plus S. 514-519

    Die US-Kirche 50 Jahre nach dem KonzilGespannt auf Franziskus

    Die Kirche in den Vereinigten Staaten steht über 50 Jahre nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil an einem Scheidepunkt: Nach vielen Krisen und Kontroversen über ihren „American Way“ im Geburtsland der freien Demokratie mit Trennung von Staat und Kirche setzen die amerikanischen Bischöfe ihre Hoffnungen auf den neuen Kurs des franziskanischen Papstes aus dem „anderen Amerika“.

  • Plus S. 519-524

    Wie junge Muslime die deutsche Gesellschaft mitgestalten wollenAufbrüche der neuen Generation

    Aktivitäten junger Muslime sind ein Indikator dafür, wie sich der Islam in Deutschland in den nächsten Jahren entwickeln wird. Ihr Engagement im Bereich der Jugendarbeit steht für den Anspruch, als Muslime ein aktiver Teil dieser Gesellschaft zu sein. Eine Herausforderung besteht darin, islamische Organisationen in ihrer Vielfalt in Strukturen der Jugendhilfe zu integrieren und bestehende Arrangements für einen neuen gesellschaftlichen Pluralismus zu öffnen.

    Themenpaket: Islam in Deutschland
  • Plus S. 524-529

    Entfaltungsräume für den Glaubenssinn der GläubigenVertrauen in das Wirken des Geistes

    Fast zeitgleich mit der Veröffentlichung des „Instrumentum Laboris“ für die Familien-Bischofssynode im Oktober hat die Internationale Theologenkommission ein Schreiben über den „Glaubenssinn“ vorgelegt. Freilich ist der Glaubenssinn nicht so etwas wie die Staatsform der Demokratie auf kirchlich. Wohl aber kann der Glaubenssinn der Gläubigen als demokratisches Element in der Kirche verstanden und können entsprechende Ausdrucksformen gesucht werden.

  • Gratis S. 529-534

    Wie Versöhnungsarbeit in Auschwitz möglich istWo war Gott? Wo ist Gott?

    Auschwitz ist aus ganz verschiedenen Perspektiven zu einem Symbolort par excellence geworden. Auch die Zugänge zu einer Theologie nach Auschwitz unterscheiden sich. Weil konkrete Erfahrungen immer im Kontext eines größeren Zusammenhangs stehen, redet man aneinander vorbei, wenn man den Kontext der Anderen nicht kennt. Wie ist da eine dezidierte Versöhnungsarbeit überhaupt möglich?

    Themenpaket: Zukunft des jüdisch-christlichen Dialogs
  • Plus S. 534-538

    Das Ramadan-Fasten hat an Bedeutung gewonnen„Fastest Du?“

    In den vergangenen 50 Jahren hat das Fasten für Muslime an Bedeutung gewonnen. Dabei ist modernen muslimischen Rechtsgelehrten bewusst, dass die Fastenregeln des Ramadan eine schwere körperliche Belastung darstellen. Allerdings lässt sich in Regionen mit einer muslimischen Mehrheitsbevölkerung diese Belastung leichter ertragen als in einer Minderheitensituation.

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