ScientologyBerechtigte Aufregung in Berlin?

Tom Cruise, der ebenso smarte wie rührige „Botschafter“ der „Scientology Church“ war letztendlich dann doch nicht unter den von der Berliner Polizei geschätzten 1500 Gästen. Die Hollywood-Prominenz brauchte es jedoch auch nicht mehr; der Medienhype hätte kaum noch gesteigert werden können. Über mangelnde Aufmerksamkeit wird sich auf Seiten von Scientology keiner beschweren. Mitte Januar eröffnete die Organisation ihr neues Zentrum in Berlin; wobei unklar bleibt, ob dieses die deutsche Scientology-Zentrale in München ablösen wird. Jedenfalls besitzt das Hauptstadt-Zentrum im Stadtteil Charlottenburg beeindruckende Ausmaße, einige Kommentatoren sprachen von schlichtem Imponiergehabe: 4000 Quadratmeter, auf sechs Stockwerken verteilt, umfassen mehrere Kinos, zahlreiche Kursräume, eine (gemessen am Anspruch relativ kleine) Kapelle, eine Reinigungssauna, Bibliothek und selbstredend den obligatorischen Nachbau des Büros von Scientology-Gründer L. Ron Hubbard.

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