Stoffliches

Wussten Sie, dass der bekannte Ausspruch „Am Hungertuch nagen“ auf die kirchliche Tradition des Fasten- oder Hungertuches zurückzuführen ist?

Damit wurden in der österlichen Bußzeit Christusdarstellungen (besonders Kruzifixe) verhüllt. Ursprünglich war es in den Gemeinden Brauch, diesen Vorhang selbst herzustellen, also „am Hungertuch zu nähen“. Dieser Ausspruch wandelte sich mit der Zeit in die Redewendung „am Hungertuch nagen“, mit der bis zum heutigen Tag extreme Armut bezeichnet wird.

In unserer aktuellen Ausgabe befasst sich auch Andreas R. Batlogg mit dem ver- und enthüllten Blick auf den leidenden Jesus, Jakob Paula entfaltet für uns die Bedeutungsfacetten des Wortes Hetze vor dem Hintergrund der Passionsgeschichte und der Kommentar von Regina Elsner dreht sich ebenfalls um ein besonderes Stück Stoff beziehungsweise um eine kontroverse Papstäußerung dazu. Da in der Fastenzeit der Blick auf Jesus zwar häufig versperrt, aber der Blick in eine gute Lektüre nach wie vor erlaubt ist, finden Sie in unserer Buchbeilage interessante Leseempfehlungen. Deshalb: Vorhang auf für den neuen CIG!

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