Verbot durch RegierungSolidarität mit den Jesuiten in Nicaragua

Fast menschenleer ist das Gelände der von den Jesuiten getragenen zentralamerikanischen Universität (UCA) in Managua/Nicaragua.

Wo sonst viele junge Leute leidenschaftlich für eine bessere Welt lernen, diskutieren und forschen, herrscht bleierne Stille. Der Grund: Die sandinistische Regierung hat die kirchliche Hochschule als „Zentrum des Terrorismus“ ausgemacht und geschlossen. Inzwischen wurde sogar der Jesuitenorden insgesamt für illegal erklärt und die Beschlagnahmung seines gesamten Vermögens angeordnet – ein Vorgang, der an dunkelste Zeiten erinnert. Über die Hintergründe informieren wir hier. Wichtig ist in jedem Fall, dass „die Welt“ Nicaragua nicht aus dem Blick verliert. So hat bereits die Münchner Hochschule für Philosophie als „jesuitische Schwester-Hochschule“ ihre Solidarität mit der UCA erklärt.

(Foto: picture alliance / REUTERS / Stringer)

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