Hadsch-WallfahrtDieses Jahr wurde der Teufel steril gesteinigt

Um eine Verbreitung des Corona-Virus zu verhindern, waren zur diesjährigen Hadsch-Wallfahrt in Mekka nur wenige tausend Muslime zugelassen. „Das gab es in der modernen Geschichte Saudi-Arabiens noch nie“, heißt es in der „Badischen Zeitung“. Zur Mini-Hadsch konnten sich nur Bewohner von Saudi-Arabien bewerben, Ausländer wurden dieses Jahr nicht zugelassen. Wer sich ohne Genehmigung Zugang zum heiligen Bezirk verschaffte, musste umgerechnet mehrere tausend Euro Strafe zahlen. Doch auch für die Zugelassenen galten besondere Hygieneregeln. Der schwarze Stein der Kaaba durfte dieses Jahr weder berührt noch geküsst werden. „Selbst die Kiesel für die symbolische Steinigung des Teufels wurden sterilisiert und in Plastiksäckchen verpackt.“ Die Weltgesundheitsorganisation lobte die Mini-Hadsch als Beispiel „für die harten Einschnitte, die alle Nationen treffen mussten“.

Anzeige: Gottes starke Töchter. Frauen und Ämter im Katholizismus weltweit. Hg: Julia Knop

Der CiG-Newsletter

Ja, ich möchte den kostenlosen CiG-Newsletter abonnieren und willige in die Verwendung meiner Kontaktdaten zum Zweck des E-Mail-Marketings durch den Verlag Herder ein. Den Newsletter oder die E-Mail-Werbung kann ich jederzeit abbestellen.
Ich bin einverstanden, dass mein personenbezogenes Nutzungsverhalten in Newsletter und E-Mail-Werbung erfasst und ausgewertet wird, um die Inhalte besser auf meine Interessen auszurichten. Über einen Link in Newsletter oder E-Mail kann ich diese Funktion jederzeit ausschalten. Weiterführende Informationen finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.