Gemeinsam unterwegs

Gott lässt sich nicht ein für alle Mal in vorgefertigte Sätze fassen, und von Jesus gilt das Gleiche. Glaubenssätze sind immer zeitbedingt, sie sind Hinweise auf Wahrheit, die Menschen im Umgang mit Jesus und mit Gott erfahren haben. Selbst unsere Christusbekenntnisse sind nur ein begrenzter Ausdruck dessen, was Jesus wirklich ist. Er ist immer viel mehr. Wenn wir an Jesus Christus als den Sohn Gottes glauben, so bedeutet das: Ich habe erlebt, dass im Mittelpunkt meines Lebens die Person des Mannes aus Nazaret steht; wenn ich mich von ihm entferne, bin ich mir selber fremd.

Auf dieser Ebene gibt es keine Kämpfe und keine Konfessionsstreitigkeiten. Da gibt es nur Menschen, die sich gemeinsam bemühen, die unterwegs sind und suchen und die einander erzählen, was sie mit Jesus Christus erlebt haben. Dann streiten sie nicht um Formeln, dann hat alle Rechthaberei ein Ende, dann leben sie jene Einheit in versöhnter Verschiedenheit.

Josef Imbach in: „Gott und die Welt“ (Bonifatius Verlag, Paderborn 2018)

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