Andreas KnappPreis für „Sprach- und Gottsucher“

Der diesjährige Herbert-Haag-Preis für Freiheit in der Kirche geht an den Regisseur Volker Hesse und den Autor und Priester Andreas Knapp. Mit der Auswahl wolle man den Blick auf eine „frische Ausdruckskraft in Wort und Bild“ richten, so die Herbert-Haag-Stiftung. Derzeitige Entwicklungen in Gesellschaft und Politik machten ein Einstehen für das freie Wort notwendig. Mit dem Preis werden Personen geehrt, die sich durch freie Meinungsäußerung in der Christenheit hervorgewagt haben.

Volker Hesse arbeitete unter anderem als freier Regisseur am Bayerischen Staatsschauspiel und am Berliner Maxim-Gorki-Theater. Er bringe als „Meister der Aktualisierung und Dramatisierung religiöser Geschichten“ in immer neuen Bildern die Sinnsuche des modernen Menschen zum Ausdruck, heißt es in der Begründung.

Der Ordensmann Andreas Knapp sei ein „Sprach- und Gottsucher“. Seine Gedichte, die auch im CIG erscheinen, zählten zur eindrucksvollsten Poesie der heutigen Zeit. Das Preisgeld von 10000 Euro will er vertriebenen orientalischen Christen zukommen lassen, die in Leipzig eine syrische Gemeinde aufbauen (vgl. den Artikel in CIG Nr. 49/2017, S. 537).

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