Angenommen und erlöst

In den altkirchlichen theologischen Auseinandersetzungen spielte dieses Prinzip eine wichtige Rolle: „Was nicht angenommen ist, ist auch nicht erlöst.“ Anders gesagt: Nur wenn wir auch unsere Um- und Abwege annehmen und dazu als Teilstrecken unseres Lebensweges auf Gott hin Ja sagen, bleiben sie nicht als dunkle und oft verdrängte böse Mächte wirksam, sondern sie werden „erlöst“. Das heißt, sie können Teil unserer Freiheitsgeschichte auf Gott hin werden.

Gisbert Greshake in: „Gehen“ (Patmos, Ostfildern 2018)

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