Gottes Traum

In Gottes Nähe bekommen wir einen neuen Blick auf unser Leben. Irrwege und Umwege bekommen ihren Sinn, weil sie zum Leben gehören, das Gott mit mir lebt. Krisen lassen wachsen und reifen. Selbst im Scheitern kann Größe sein. Umbrüche im Leben sind nicht dem Zufall geschuldet, sondern in ihnen begegnet uns das Wirken unseres Gottes. Der Tod ist nicht mehr das Ende, sondern Gottes neuer Anfang mit uns.

Als Wartende im Advent sehen wir dem Kommen Gottes verändert entgegen. Er ist auch im Kummer. Er sieht unseren Schmerz. Er steht bei in schwerer Entscheidung. Er weiß um die Einsamkeit. Er kommt ganz nah und verändert so alles. Das Vorzeichen vor der Klammer ist ein Plus. Mit allen, die auf Gottes Heil gewartet haben, beginnen wir Gottes Traum von der Welt, wie er sie gemeint hat, zu träumen.

Monika Lehmann-Etzelmüller aus: „Mit der Bibel durch das Jahr“ (Katholisches Bibelwerk/Kreuz, Stuttgart/Freiburg 2016)

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