Beobachtung ist mehr als MitschriftAuf die Beziehung kommt es an

Das Thema Beobachtung beschäftigt inzwischen alle Fachkräfte in Kitas. Wichtig ist, dass man dabei das Wesentliche nicht aus den Augen verliert. Die Autorin signalisiert, worauf es eigentlich ankommt.

Der Beitrag in 150 Wörtern

Gezieltes Beobachten ermöglicht uns, Kinder besser und intensiver kennenzulernen. Dabei ist es eine Frage des Respekts, Kindern offen zu zeigen, dass man sie beobachten möchte. Beobachten ist kein passiver Vorgang, sondern bedeutet immer auch das Herstellen von Beziehungen. Fachkräfte, die mit dem Instrument der Bildungs- und Lerngeschichten arbeiten, erkennen, dass allein die Aufmerksamkeit, die dem Kind zuteil wird, etwas auslöst – sie stolz, mutig, engagiert oder stark macht. Das Verfahren bietet neben methodischen Bausteinen der Beobachtung, Analyse, des Austauschs im Team und mit Eltern vielfältige Chancen, mit Kindern ins Gespräch zu kommen. Aus den Beobachtungen heraus ergeben sich Momente, in denen es um gegenseitige Zuwendung geht, die von Interesse und Wertschätzung geprägt sind. Wir nennen diese „Momente intensiver Interaktion“. Solche Momente entstehen aber nicht automatisch, sondern müssen – ebenso wie die Beobachtung selbst – bewusst als Element pädagogischen Handelns eingeplant und gestaltet werden, sonst bleiben sie unentdeckt.

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