Beobachtung erzeugt Resonanzen: Warum Beobachten und pädagogisches Handeln unbedingt zusammengehören Systematische Beobachtung und Dokumentation sind Fachaufgaben, die keineswegs „nebenher“ und „zusätzlich“ geleistet werden soll. Sie ist eine höchst intensive Zeit mit den entsprechenden Kindern - und hat für beide Seiten Auswirkungen. Von Susanne Viernickel 11_2010, 40. Jahrgang, S. 8-15 / / 0 Kommentare Der Beitrag in 150 Wörtern Pädagogische Beobachtung steht nicht im Gegensatz zur direkten Arbeit mit den Kindern. Sie benötigt nicht nur den Austausch, um detailliertere Informationen zu erhalten und Fehlschlüsse zu vermeiden, sondern sie intensiviert und bereichert den Kontakt mit den Kindern. Dazu ist es jedoch unabdingbar, dass die Bereitschaft besteht, mit Kindern in einen echten Dialog zu treten. Jedes Handeln eines Menschen erzeugt Resonanzen bei den Menschen in seiner Umgebung. Jedes Handeln einer Erzieherin erzeugt Resonanzen bei den Kindern, auch die Art und Weise, wie sie beobachtet, das Ziel, mit dem sie beobachtet und Inhalt und Form der Rückmeldung, die sie den Kindern über ihre Wahrnehmungen gibt. Resonanzen lassen sich nicht auf Bildungsergebnisse und Fördererfolge reduzieren und sie sind auch nicht als Endprodukt eines Beobachtungsprozesses zu verstehen. Sie treten in allen Phasen eines solchen Prozesses auf. Resonanzen können auf der individuellen Ebene (im Hinblick auf die Persönlichkeit und die Selbstbildungspotenziale des Kindes) und auf der Beziehungsebene verortet werden. Diesen Artikel jetzt lesen! Im Einzelkauf Sie erhalten diesen Artikel als PDF-Datei. Download sofort verfügbar 3,95 € inkl. MwSt PDF bestellen Im Abo Ihr Plus: Zugriff auch auf alle anderen Artikel im Abo-Bereich 72,00 € für 10 Ausgaben pro Jahr + Digitalzugang inkl. MwSt., zzgl. 13,00 € Versand (D) 67,50 € für 10 Ausgaben pro Jahr im Digitalzugang inkl. MwSt., Im Abo Im Digital-Abo Abo testen Digital-Abo testen Sie haben ein Abonnement? Anmelden Teilen Teilen Whatsapp Mailen Überschrift Artikel-Infos Autorin Prof. Susanne Viernickel Professorin für Pädagogik der frühen Kindheit an der Univerität Leipzig. Mitglied im Fachrat von kindergarten heute. Auch interessant Plus Ausgabe 5_2023 S. 26-29 methoden Alles Krisenkinder?: Globale Herausforderungen in der Kita Von Andreas Eylert-Schwarz, Anke Lengning Gratis Ausgabe 2_2023 S. 44 impulse Der Autotunnel: Die Welt aus Kinderperspektive Von Kerstin Jung Gratis Ausgabe 1_2023 S. 3 GFK kann die Interaktion deutlich verbessern: Editorial Von Thilo Bergmann
Der Beitrag in 150 Wörtern Pädagogische Beobachtung steht nicht im Gegensatz zur direkten Arbeit mit den Kindern. Sie benötigt nicht nur den Austausch, um detailliertere Informationen zu erhalten und Fehlschlüsse zu vermeiden, sondern sie intensiviert und bereichert den Kontakt mit den Kindern. Dazu ist es jedoch unabdingbar, dass die Bereitschaft besteht, mit Kindern in einen echten Dialog zu treten. Jedes Handeln eines Menschen erzeugt Resonanzen bei den Menschen in seiner Umgebung. Jedes Handeln einer Erzieherin erzeugt Resonanzen bei den Kindern, auch die Art und Weise, wie sie beobachtet, das Ziel, mit dem sie beobachtet und Inhalt und Form der Rückmeldung, die sie den Kindern über ihre Wahrnehmungen gibt. Resonanzen lassen sich nicht auf Bildungsergebnisse und Fördererfolge reduzieren und sie sind auch nicht als Endprodukt eines Beobachtungsprozesses zu verstehen. Sie treten in allen Phasen eines solchen Prozesses auf. Resonanzen können auf der individuellen Ebene (im Hinblick auf die Persönlichkeit und die Selbstbildungspotenziale des Kindes) und auf der Beziehungsebene verortet werden.
Prof. Susanne Viernickel Professorin für Pädagogik der frühen Kindheit an der Univerität Leipzig. Mitglied im Fachrat von kindergarten heute.
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