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Pastoral im UmbauNeue Formen kirchlichen Lebens

Über diese Ausgabe

Editorial

Essays

  • Plus S. 6-10

    Perspektiven einer zukünftigen Sozialgestalt von KircheDas Ende der Überschaubarkeit

    Damit die Kirche vor Ort bleiben kann, braucht sie neue Orte, deren Neuheit die Kategorien Überschaubarkeit, Dauer und religiöser Alleinvertretungsanspruch der nachtridentinischen Kirche überschreitet. In Zeiten der irreversiblen Unüberschaubarkeit und der religiösen Selbstbestimmung kann Pastoral nur an vielen differenzierten, vernetzten und konkurrenzfrei agierenden Orten gelingen.

  • Plus S. 10-13

    Die Pfarrei als Netzwerk von Personen, Aktionen und StrukturenMit Zumutungen verbunden

    Die ehemalige Monopolstellung der so genannten „Kirchengemeinde“ im Zentrum der Pfarrei ist und bleibt Vergangenheit. An ihre Stelle tritt eine Vielzahl verschiedener Formen des Kircheseins, ein Netz von verschiedenartigen Seelsorgeorten, die sowohl den pastoralen Erfordernissen wie auch den vorhandenen seelsorglichen Begabungen vor Ort entsprechen.

  • Plus S. 14-18

    Zu den Diskussionen um die Zukunft der PastoralWie morgen Kirche leben?

    Der personale wie finanzielle Ressourcenmangel zwingt der Kirche die Diskussion über die Zukunft der Pastoral auf. Dabei sind allerdings eine Reihe von schiefen -Alternativen im Umlauf. Entscheidend ist das christliche Zeugnis im Nahraum -persönlicher Beziehungen.

  • Plus S. 18-23

    Ekklesiale Risiken und Nebenwirkungen einer evangelisierenden PastoralKirche weiter denken

    Glaubenskurse als Teil einer evangelisierenden Pastoral für Erwachsene haben eine kirchenbildende Kraft, wenn sie in eine visionäre Strategie der Kirchenentwicklung eingebunden sind. Die angestoßenen Glaubensprozesse gilt es aufzunehmen in Formen des Kircheseins, die ein weiteres Wachsen und Vertiefen des Glaubens ermöglichen.

  • Plus S. 23-28

    Caritas und Pastoral im „aktivierenden“ SozialstaatAufbruch im Gegenwind

    Das Konzept der Sozialraumorientierung prägt in den letzten Jahren ganz entscheidend die Stellungnahmen der Caritas zur Gestaltung der neuen pastoralen Räume. Dabei ist man in der Gemeindepastoral und in den Caritasverbänden mit völlig gegenläufigen Bewegungen konfrontiert. Während die Planungen in der Gemeinde-pastoral immer großräumiger angelegt sind, müssen die sozialraumorientierten Projekte der Caritas immer kleinräumiger ansetzen.

  • Plus S. 28-32

    Die Diskussion um pastorale Neuansätze in der evangelischen KircheFragezeichen sind angebracht

    Auch in der evangelischen Kirche denkt man über eine Neustrukturierung der Seelsorge nach. Dabei werden vor allem Alternativen zu den herkömmlichen territorialen Kirchengemeinden diskutiert, die eine größere Nähe zur gegenwärtigen Lebenswirklichkeit ermöglichen sollen. Es fragt sich allerdings, ob die angezielten Veränderungen nicht neue Probleme schaffen.

  • Plus S. 36-40

    Kirche für Menschen in der City„Stadtluft macht frei!“

    Ein Großteil der Christen hierzulande lebt in Städten, die sich gerne säkular geben. Wo kann die Citypastoral außerhalb der bestehenden Gemeindestrukturen anknüpfen? Und auf welche Ressourcen kann sie zurückgreifen, um für die Menschen in der Stadt „satisfaktionsfähig“ zu werden?

  • Plus S. 40-43

    Neue Sozialformen in der JugendpastoralExodus und Landnahme

    Neue Sozialformen in der Jugendpastoral sind das Ergebnis unterschiedlicher Differenzierungs- und Pluralisierungsprozesse. Sie haben ebenso zu tun mit pastoralen Erfordernissen wie mit einem binnenkirchlichen Prozess der „Verszenung“ und mit den unterschiedlichen Gesellungsformen jugendlicher Lebenswelten.

  • Plus S. 43-47

    Religionsanaloge pastorale Angebote im Bistum ErfurtChristentum inmitten der Säkularität

    Im Osten Deutschlands ist das Phänomen weit verbreitet: Menschen gestalten und begründen ihr Leben rundum säkular, auf eine der Religion analoge Weise. Drei solcher „Religionsanaloga“ sind dabei besonders prägend: die Familie, die exakten Wissenschaften und der Pragmatismus des kleinen alltäglichen Glücks. Verschiedene pastorale Angebote im Bistum Erfurt schließen genau dort an.

  • Plus S. 47-51

    Akademien und Erwachsenenbildung als Orte der KircheKulturelle Diakonie

    Die Arbeit der katholischen Akademien und der Erwachsenenbildung birgt gerade in der aktuellen Umbruchsituation der Kirche eine besondere Chance für die Pastoral als wirksame Präsenz des Evangeliums in allen Teilen unserer Gesellschaft. Es -handelt sich um eine bisher nur teilweise erkannte und genutzte Chance.

  • Gratis S. 51-55

    In der Kirchenraumpädagogik geschieht BegegnungMensch – Raum – Gott

    Die in den vergangenen Jahren entwickelte Kirchenraumpädagogik versteht sich als pastorales und diakonisches Handeln von Gemeinden in einer Zeit der zunehmenden Säkularisierung der Gesellschaft. Was ist das Entscheidende jenseits einer kunstgeschichtlichen Erschließung von Kirchen?

  • Plus S. 55-59

    Klöster und Wallfahrtszentren als alternative OrteUnaufdringliche Präsenz

    Klöster und Wallfahrtszentren waren immer schon wichtige Orte der Seelsorge und haben nicht zuletzt aufgrund der Zusammenlegung von Gemeinden noch an Bedeutung gewonnen. Am Beispiel der Benediktinerabtei Einsiedeln in der Schweiz werden sowohl die kontinuierliche Bedeutung als auch neue Ansätze dieses pastoralen Engagements deutlich.

  • Gratis S. 59-64

    Das Internet ist ein Ort christlicher InspirationPastoral 2.0

    In der katholischen Kirche in Deutschland steht man erst am Anfang, das „Web“ als kirchlichen Ort zu entdecken. Dabei sollte die enorme Bedeutung, die soziale Netzwerke, digitale Filmplattformen oder so genannte „SmartPhones“ in nur wenigen Jahren erlangten, Grund genug sein, das Internet als einen auch pastoral „heißen“ Ort anzusehen.

Autoren/-innen