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Anzeige: Spiritueller Missbrauch

Kirche und sexueller MissbrauchDossier

Inhalt
Erscheinungstermin PDF: 2018
Bestellnummer PDF: D100185

Im Jahr 2010 sind eine Vielzahl von Fällen sexuellen Missbrauchs von Kindern und Jugendlichern durch Priester und Ordensleute in Deutschland bekannt geworden. Sie haben die katholische Kirche hierzulande erschüttert. Was kann, was muss die Kirche angesichts des Missbrauchs tun, um den Opfern gerecht zu werden? Wie lassen sich Fälle sexuellen Missbrauchs in Zukunft verhindern?

Wir haben Ihnen in diesem Dossier wichtige Beiträge der Herder Korrespondenz zum Thema Kirche und sexueller Missbrauch aus den vergangenen Jahren zusammengestellt.

Über dieses Paket

Leitartikel

  • Plus Herder Korrespondenz Heft 4/2014 S. 163-165

    LeitartikelKann denn Kirche sündig sein?

    Die Kirche muss sich zwar den Mechanismen der öffentlichen Meinung stellen, sollte aber doch auch in der Lage sein, sich eingehender mit den Phänomenen menschlichen Fehlverhaltens auseinanderzusetzen - gerade auch in den eigenen Reihen. Nach den vergangenen Jahren, angefangen vom Missbrauchsskandal bis zu den jüngeren Debatten über das Finanzgebaren der Kirche, hat sie auch allen Grund dazu. Zu überprüfen sind neben individuellem Versagen immer auch die Schwachstellen der Strukturen bis hin zum grundsätzlichen Umgang der Institutionen mit Schuld. Kann auch die Kirche sündig sein?

  • Plus Herder Korrespondenz Heft 4/2010 S. 163-165

    LeitartikelBeschädigte Glaubwürdigkeit

    So viel Aufregung in und um die katholische Kirche war lange nicht mehr. Beim Thema sexueller Missbrauch Minderjähriger durch Priester stellt sich die Frage, ab wie vielen Einzelfällen diese Kategorie zur Interpretation der Vorgänge redlicherweise nicht mehr verwendet werden kann. Angesichts vieler den Atem raubender Anklagen und Geständnisse kommt es nun zuerst einmal darauf an, jeden einzelnen Fall zu verurteilen, um Entschuldigung zu bitten, den Opfern zu helfen und jeweils neu über anstehende Verbesserungen bei Prävention, Strafverfolgung und Aufklärung der bisherigen Fälle nachzudenken. Differenzierungen sind erst da legitim, wo man sicher sein kann, dass sie nicht als Versuch gewertet werden können, vor der eigenen Verantwortung auszuweichen - etwa indem man sich vorschnell Gedanken über den Missbrauch mit dem Missbrauch macht.

Aktuell

  • Plus Herder Korrespondenz Heft 2/2015 S. 63-65

    MissbrauchKirche bilanziert Aufarbeitung

    Fünf Jahre nach dem so genannten Missbrauchsskandal in der katholischen Kirche in Deutschland wurden jetzt die Erfolge bei der Aufarbeitung sexueller Gewalt gewürdigt, aber auch die Desiderate benannt.

Blickpunkt

  • Gratis Herder Korrespondenz Heft 3/2010 S. 119-123

    Die neuen Fälle von sexuellem Missbrauch werfen Fragen aufKeine falsche Stärke vortäuschen

    In den vergangenen Wochen hat das Bekanntwerden mehrerer Fälle sexuellen Missbrauchs von Kindern und Jugendlichen durch Jesuiten die katholische Kirche in Deutschland erschüttert. Gibt es Zusammenhänge zwischen Homosexualität und Pädophilie, dem Zölibat und sexuellem Missbrauch durch Priester? Was muss über die seit 2002 vorliegenden Leitlinien der Deutschen Bischofskonferenz hinaus getan werden?

Essays

  • Gratis Herder Korrespondenz Heft 6/2010 S. 290-294

    Kinder und ihr Schutz in der Geschichte des ChristentumsHohe Wertschätzung

    Der Schutz von Kindern gehört seit urgemeindlichen Zeiten zu den großen Themen der christlichen Tradition. Jesus selbst hat die Kinder zu sich gerufen und ihr Leben als heilig wertgeschätzt; in der Geschichte der Kirche wurde der Kinderschutz unterschiedlich begründet, aber durchweg hoch gehalten. Umso schwerer wiegt sexuelle Gewaltanwendung gegenüber Kindern durch kirchliche Bedienstete.

Autoren/-innen

  • Lutterbach, Hubertus

    Hubertus Lutterbach

    Hubertus Lutterbach (geb. 1961), Dr. theol., Habil. Theol., Dr. phil., lehrt seit 2000 Christentums- und Kulturgeschichte (Historische Theologie) an der Universität Duisburg-Essen im Fach Katholische Theologie. Jüngste Veröffentlichung: Vom Jakobsweg zum Tierfriedhof. Wo Religion heute lebendig ist, Kevelaer, 2014.

  • Hilpert, Konrad

    Prof. Konrad Hilpert

    Konrad Hilpert (geb. 1947) war ab 2001 Lehrstuhlinhaber für Moraltheologie an der Katholisch- Theologischen Fakultät der Ludwig-Maximilians- Universität München; von 2004 bis 2005 und 2007 bis 2009 Prodekan der Fakultät; von 2005 bis 2007 und 2009 bis 2011 Dekan. Von 1990 bis 2001 war Hilpert Inhaber einer Professur für Praktische Theologie und Sozialethik am Institut für Katholische Theologie der Universität Saarbrücken.

  • Orth, Stefan

    Stefan Orth

    Stefan Orth, Dr. theol. (geb. 1968), Studium der Katholischen Theologie in Freiburg, Paris und Münster. 1998 Promotion. Seit 1998 Redakteur der Herder Korrespondenz, seit 2014 stellvertretender Chefredakteur.

  • Müller, Wunibald

    Wunibald Müller

    Wunibald Müller (geb. 1950) ist promovierter Theologe und psychologischer Psychotherapeut. Er leitet seit 1991 das therapeutisch-spirituelle Zentrum „Recollectio-Haus“ in Münsterschwarzach.