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Anzeige: Mitten im Leben. Post von Margot Käßmann?

Über diese Ausgabe

Leitartikel

  • Plus S. 271-273

    LeitartikelKeine Angst vor dem Zeitgeist

    Zeitgeist und Heiliger Geist müssen keine Gegensätze sein. Natürlich ist es für das Christentum überlebensnotwendig, dass die geschichtliche Tiefe von Lehre und Liturgie bewahrt bleibt und diese deshalb nicht einfach in immer kürzer werdenden Abständen dem Gusto der Zeit angepasst werden. Aber wo Kirche für ihre eigene Anliegen werben will, wird es darauf ankommen, im diffusen Zeitgeist selbst die Anknüpfungspunkte zu suchen, die dem verkündigten Evangelium zu der ihm eigenen Überzeugungskraft verhelfen.

Kommentar

  • Plus S. 274-275

    KommentarEntschieden

    Der zweite Ökumenische Kirchentag findet 2010 in München statt.

  • Plus S. 275

    KommentarKrampf

    Auch dieses Jahr gab es Streit um den Pfingstmontag.

  • Plus S. 275-276

    KommentarErinnerung

    Deutschland und sein schwieriger Umgang mit der eigenen Geschichte.

Aktuell

  • Plus S. 277-278

    EuropaDie Verantwortung der Katholiken

    Am 9. Mai wurde ein Dokument der Kommission der Bischofskonferenzen der Europäischen Gemeinschaft veröffentlicht, das eine katholische Standortbestimmung im heutigen Europa versucht. Es ruft Christen zum Einsatz für das Gemeinwohl auf.

  • Plus S. 278-280

    MännerWo finden Kirchendistanzierte Sinn?

    Unter dem Titel „Was Männern Sinn gibt“ wurde Mitte Mai der Abschlussbericht zu einem Forschungsprojekt „Die unsichtbare Religion kirchenferner Männer“ veröffentlicht. Auftraggeber waren die Männerarbeit der EKD und die Kirchliche Arbeitsstelle für Männerseelsorge und -arbeit in den deutschen Diözesen.

Blickpunkt

  • Plus S. 281-284

    Die ersten Wochen des Pontifikats Benedikts XVI.Akzente des Anfangs

    Benedikt XVI. hat seine Amtszeit unspektakulär, aber nicht ohne klare Signale begonnen. Der neue Papst möchte die Wahrheit des Glaubens an Jesus Christus zum Leuchten bringen und hat sich zum Dialog mit den anderen christlichen Kirchen sowie mit allen Menschen guten Willens verpflichtet. Zu seinem Nachfolger an der Spitze der Glaubenskongregation ernannte er den amerikanischen Erzbischof William Joseph Levada.

Interview

  • Plus S. 284-288

    Ein Gespräch mit Jugendbischof Franz-Josef Bode vor dem Weltjugendtag„Ein visionäres Gegenerlebnis“

    Der Weltjugendtag in Köln wird zugleich der erste Besuch Benedikts XVI. in seiner Heimat sein. Über das Vermächtnis Johannes Pauls II., die Erwartungen der jungen Gäste aus aller Welt und die Jugendpastoral in Deutschland sprachen wir mit dem Vorsitzenden der Jugendkommission der Deutschen Bischofskonferenz, dem Osnabrücker Bischof Franz-Josef Bode. Die Fragen stellte Alexander Foitzik.

Essays

  • Plus S. 288-293

    Die Kirche in Asien und der PontifikatswechselGespannte Erwartung

    Johannes Paul II. genoss in Asien über die katholische Kirche hinaus hohes Ansehen. Das zeigte sich auch jetzt bei den asiatischen Reaktionen auf seinen Tod. Von Benedikt XVI. erhofft man sich in den asiatischen Ortskirchen, dass er ihnen den nötigen Freiraum angesichts der Herausforderungen durch den religiösen und sozialen Kontext lässt.

  • Plus S. 293-297

    Der zweite Armuts- und Reichtumsbericht der BundesregierungNoch nicht selbstverständlich

    Vor einigen Wochen hat die Bundesregierung ihren zweiten Armuts- und Reichtumsbericht vorgelegt. Dessen Ergebnisse sind aus einer Vielzahl von Armutsuntersuchungen bekannt und werden nun auf Grund neuerer Daten einmal mehr bestätigt. Setzt die Bundesregierung zu Recht auf Beschäftigung als politisches Allheilmittel gegen Armut und Ausgrenzung?

  • Plus S. 297-300

    Zum Verhältnis von Orden und Ortskirche in schwierigen ZeitenWächter des Unplanbaren

    Die Orden in Deutschland befinden sich in einer Übergangsphase, vor allem einer schwierigen Personalsituation wegen. Diese Situation schärft zugleich den Blick für die Bedeutung der Orden in ihrer Ortskirche. Gerade angesichts der strukturellen Veränderungen in den Diözesen können den Ordensgemeinschaften besondere Aufgaben zuwachsen.

  • Plus S. 300-304

    Pfingstbewegungen verunsichern die Kirche in LateinamerikaAbgrenzen oder von den anderen lernen?

    Rund eine halbe Milliarde Menschen gehören in Lateinamerika der katholischen Kirche an. Doch ihre Zahl nimmt proportional zur Geburtenrate ständig ab. Im Gegenzug haben neuere religiöse Bewegungen kräftig zugelegt. Vor allem die so genannten Pfingstkirchen befinden sich auf dem Vormarsch, was sich am Beispiel Brasiliens besonders deutlich zeigen lässt.

  • Plus S. 310-314

    Die Karl Rahner Akademie in Köln wagt einen neuen AnfangLehrstück – Ende offen

    Ende 2004 entschied das Erzbistum Köln, seine Zuschüsse für die Karl Rahner Akademie zu streichen und löste damit eine breite Protestwelle aus. Inzwischen haben die Verantwortlichen ein Konzept entwickelt, das die Weiterarbeit der renommierten Bildungseinrichtung in Köln auch ohne diözesanen Zuschuss ermöglichen soll. Ob das Wagnis gelingt, muss sich zeigen.

  • Plus S. 314-317

    Die christliche Minderheit im muslimischen JordanienFriedliches Zusammenleben

    Etwa vier Prozent der Einwohner des Königreichs Jordanien sind Christen. Die christliche Minderheit leistet einen wichtigen Beitrag im öffentlichen Leben des laut Verfassung muslimischen Landes. König Abdallah versteht sich als Repräsentant eines toleranten und weltoffenen Islam, nicht zuletzt im Interesse guter Beziehungen zur westlichen Welt.

Autoren/-innen