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Über diese Ausgabe

Leitartikel

Kommentar

  • Plus S. 382-383

    KommentarGlücksfall

    Bundesverwaltungsgericht nimmt Staat für Lebensschutz in die Pflicht.

  • Plus S. 383-384

    KommentarMalus?

    Fragen nach dem Reigen von Bischofsernennungen.

Aktuell

  • Plus S. 385-387

    Johannes Paul II.Nachsynodales Schreiben über Europa

    Am 28. Juni wurde das Apostolische Schreiben „Ecclesia in Europa“ veröffentlicht. In diesem Ergebnisdokument zur Europasynode von 1999 unterstreicht Johannes Paul II. die Bedeutung des christlichen Glaubens für das vereinte Europa.

  • Plus S. 387-389

    AnglikanerStreit um einen homosexuellen Bischof

    Der „liberale“ und der „konservative“ Flügel der Kirche von England haben in den vergangenen Wochen heftig gestritten: über die theologische Bewertung der Homosexualität im Allgemeinen und den Umgang mit homosexuellen Klerikern im Besonderen. Ein sich offen zu seiner Homosexualität bekennender Priester sollte Bischof von Reading werden.

Blickpunkt

  • Plus S. 389-394

    Was steht an in der Biopolitik?Streit um Stammzellen

    Die bioethische Diskussion wird spätestens zum Herbst wieder entfacht werden. Denn dann stehen eine Reihe von Problemen an, für die der Gesetzgeber Lösungen finden muss. Das Klonen, die Stammzellforschung sowie die Novellierung des Arzneimittel- und Gentechnikrechts werden die Biopolitik ebenso herausfordern wie die Neuregelung des Schwangerschaftsabbruchs nach Pränataldiagnostik.

Interview

Essays

  • Plus S. 398-403

    Wohin steuert die Katholizismusforschung?Tatsachen – Deutungen – Fragen

    Die deutsche Katholizismusforschung befindet sich gegenwärtig in einer spannenden, zum Teil aber unübersichtlichen Phase der Veränderung. Eine kürzlich gemeinsam von der Kommission für Zeitgeschichte und der Katholischen Akademie in Bayern veranstaltete Tagung bot Gelegenheit zu einer kritischen Bestandsaufnahme und zur Diskussion wichtiger neuer Perspektiven.

  • Plus S. 403-406

    Eine Kritik aktueller gesundheitspolitischer Stellungnahmen der KirchenEinladung zum Missbrauch?

    Die beiden großen Kirchen in Deutschland haben jüngst in Thesenpapieren zur Transformation des Gesundheitswesens aufgefordert und Entscheidungskriterien für die dringlich geforderte Grundsatzdebatte vorgeschlagen. Die gefährdete Stabilität des Systems erscheint dabei wichtiger als die Frage, wie die am schlechtesten Gestellten bei den notwendigen Veränderungen abschneiden.

  • Plus S. 407-412

    Religionskritik in der „Berliner Republik“Monotheismus unter Beschuss

    Soll und kann sich Europa gerade aus dem jüdisch-christlichen Erbe erneuern, oder ist es durch das Christentum in eine Falle gegangen? Ist der Glaube an den einen Gott die Wurzel allen Übels, ist es Zeit, den Monotheismus hinter sich zu lassen? In den vergangenen Jahren sind diese Fragen durch Äußerungen etwa von Peter Sloterdijk oder Martin Walser wieder auf die Tagesordnung gekommen. Sie fordern die christliche Rede von Gott und vom Menschen heraus.

  • Plus S. 412-417

    Paradigmenwechsel in der Bibelwissenschaft?Einheit statt Eindeutigkeit

    Im Gottesdienst und in der Gemeinde, aber auch innerhalb der wissenschaftlichen Exegese der Bibel werden zunehmend die Grenzen der historisch-kritischen Methode erkannt. Als Alternative zum vorherrschenden Paradigma der Bibelauslegung bietet sich die „kanonische Schriftauslegung“ an.

  • Plus S. 417-421

    Eine Zwischenbilanz des Pilotprojekts Kirchliches UmweltmanagementZeugnis für den Schöpfungsglauben

    Lässt sich das aus der Wirtschaft stammende Verfahren des „Öko-Audit“ auf kirchliche Institutionen übertragen? Vor knapp drei Jahren haben sich 16 katholische und evangelische Einrichtungen aus ganz Deutschland zu einem entsprechenden Forschungsprojekt zusammen gefunden. Als Glaubenszeugnis in der Form verantwortlichen Handelns eröffnet das Umweltmanagement den Kirchen vor allem Chancen öffentlicher Wirksamkeit.

  • Plus S. 421-425

    Standortbestimmung der ReligionsphilosophieDas Heilige denken

    Was ist Religion überhaupt, und inwiefern kann sie heute ein Thema der Philosophie sein? Eine groß angelegte Tagung anlässlich des 20. Todestages des Freiburger Religionsphilosophen Bernhard Welte versuchte jüngst, den Status quo und die wichtigsten Fragestellungen des Fachs zu bestimmen.

  • Plus S. 425-429

    Zur Stellung der Laienräte in der deutschen KircheVereinigungsrecht und Verfassungsrecht

    In unserem Juniheft 2003 (291 ff.) brachten wir einen Beitrag des Trierer Kirchenrechtlers Peter Krämer über den „Fall Grabmeier“, die Entlassung eines Dekanats- und Diözesanratsmitglieds durch den Bischof von Regensburg. Der Münsteraner Kirchenrechtler Klaus Lüdicke nimmt im folgenden Beitrag ebenfalls zu diesem Fall Stellung, bei dem es letztlich um Grundstrukturen des deutschen Laienkatholizismus geht.

Autoren/-innen