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Über diese Ausgabe

Leitartikel

  • Plus S. 217-219

    LeitartikelKatholikentag im Kontext

    Nach wie vor sind in Deutschland die Kirchen die mit weitem Abstand größten und wichtigsten institutionellen Haftpunkte für gelebte Religiosität. Trotzdem sind gerade im Westen Deutschlands viele Seifenblasen zerplatzt: Es gibt keinen „religiösen Boom“. Es knirscht im deutschen Katholizismus an allen Ecken und Enden. Der Katholikentag in Hamburg wird sich diesen neuen Herausforderungen auch thematisch stellen müssen.

Kommentar

  • Plus S. 220-221

    KommentarAngebot

    Deutsch-französische Tagung zum Bischofsbrief „Proposer la foi“.

  • Plus S. 221-222

    KommentarAnsatzpunkt

    Hat die 13. Shell-Jugendstudie eine Botschaft für die kirchliche Jugendarbeit?

  • Plus S. 222-223

    KommentarVorstoß

    Neuregelung der Sonntagsgottesdienste im Bistum Hildesheim.

  • Plus S. 223

    KommentarArs moriendi

    Fünf Oscars für die tiefsinnige Gesellschaftssatire „American Beauty“.

Blickpunkt

  • Plus S. 228-232

    Das Moskauer Patriarchat während der Wahlen in RusslandPatriarch und Präsident

    Gleich im ersten Wahlgang wurde der frühere Geheimdienstmann Wladimir Putin Ende März zum neuen russischen Präsidenten gewählt. Die Russische Orthodoxe Kirche unter Patriarch Alexi war auch diesmal darum bemüht, die stärksten Bataillone zu unterstützen und hat sich nicht zuletzt in der Beurteilung des Tschetschenienkriegs eindeutig auf Putins Seite gestellt. Gerd Stricker vom Institut „Glauben in der 2. Welt“ (Zürich) berichtet.

Interview

  • Plus S. 232-237

    Ein Gespräch mit Misereor-Hauptgeschäftsführer Josef Sayer„Erbarmen in Gerechtigkeit umsetzen“

    Die Kluft zwischen Arm und Reich wächst weiter. Waren die entwicklungspolitischen Bemühungen der letzten Jahrzehnte umsonst? Über den Stellenwert der Entwicklungszusammenarbeit in Kirche und Gesellschaft sowie die künftigen Arbeitsschwerpunkte des Bischöflichen Hilfswerkes Misereor in Aachen sprachen wir mit dessen Hauptgeschäftsführer Josef Sayer. Die Fragen stellte Alexander Foitzik.

Essays

  • Plus S. 224-226

    Johannes Paul II.Zeichen und Worte im Heiligen Land

    Auf seiner Reise ins Heilige Land setzte Johannes Paul II. wichtige Akzente vor allem für das christlich-jüdische Verhältnis. Christoph Strack von der Katholischen Nachrichtenagentur zieht für uns eine Bilanz.

  • Plus S. 226-227

    KirchenpresseWie lässt sich der Umbruch gestalten?

    Die konfessionellen Printmedien haben es heute auf katholischer wie evangelischer Seite schwer. Über mögliche Strategien für eine Trendumkehr beriet man kürzlich bei einer ökumenischen Pressetagung in Mainz.

  • Plus S. 237-242

    Die tschechische Kirche zehn Jahre nach der WendeGebremster Reformschwung

    Wie in anderen mittel- und osteuropäischen Reformstaaten hat sich auch in der Tschechischen Republik der demokratisch-marktwirtschaftliche Aufbau als mühsam erwiesen. Die katholische Kirche tut sich schwer damit, ihren Minderheitenstatus in einer weithin entchristlichten Gesellschaft anzunehmen und ist zwischen reformorientierten und konservativen Kräften polarisiert. Das Verhältnis zum Staat ist noch nicht vertraglich geregelt.

  • Plus S. 242-245

    Was wird aus der Islamischen Republik Iran?Konkurrierende Machtzentren

    Die unlängst abgehaltenen Parlamentswahlen im Iran haben den Anhängern des reformorientierten Staatspräsidenten Khatami Aufwind verschafft. Mit einfachen Schemata ist die politische Lage in der Islamischen Republik Iran allerdings nicht zu fassen. Peter Heine, Professor für Islamwissenschaft an der Berliner Humboldt-Universität, skizziert die verschiedenen Strömungen und Gruppierungen, die um die Macht ringen.

  • Plus S. 245-250

    Die moderne Kosmologie und ihre weltanschaulichen ImplikationenMetaphysisch aufgeladen

    Schuf Gott am Anfang den Urknall? Die Hypothesen und Modellvorstellungen der modernen Kosmologie werfen Fragen auf, die über die physikalischen Prozesse hinausführen und unter Naturwissenschaftlern wie mit Philosophen und Theologen heftig diskutiert werden. Hans-Dieter Mutschler ist Privatdozent für Philosophie an der Universität Frankfurt und hat darüber hinaus Theologie und Physik studiert. Er schildert den Stand der Theoriebildung und kommentiert die unterschiedlichen Deutungsversuche.

  • Plus S. 250-255

    Religiöse Spannungen in IndonesienGelingt der Übergang?

    In den letzten Monaten häuften sich die Meldungen über blutige Auseinandersetzungen zwischen Christen und Muslimen in Teilen Indonesiens. Sie sind ein beunruhigendes Symptom für die Schwierigkeiten des Übergangs zu mehr Demokratie nach der autoritären Herrschaft Suhartos. Gleichzeitig gibt es in Indonesien aber auf christlicher wie auf muslimischer Seite Bemühungen um Verständigung und Dialog.

  • Plus S. 255-259

    Der Nazarener in der PopkulturJesus 2000

    Die Gestalt Jesu von Nazareth hat entgegen manchen Erwartungen auch außerhalb der kirchlichen Verkündigung kaum an Faszination eingebüßt. Wirken und Sterben werden derzeit nicht nur in der Fotografie (zum Beispiel der Bilderzyklus „I.N.R.I.“ von Serge Bramly und Bettina Rheims), im Musical (die Neuinszenierung von Andrew Lloyd Webbers „Jesus Christ Superstar“ in Essen) und im Theater (Terrence McNallys „Corpus Christi“ in Heilbronn) selbstbewußt inszeniert.

  • Plus S. 259-263

    Das neue Abkommen zwischen Europa und den EntwicklungsländernAuf dem Prüfstand

    Seit 1975 regelte ein nach der togolesischen Hauptstadt Lomé benanntes Abkommen die Beziehungen zwischen den EU-Mitgliedsstaaten und Entwicklungsländern in Afrika, der Karibik und der Pazifikregion. Jetzt ist ein neues Abkommen unterschriftsreif, das in vielen Punkten einen Kompromiss zwischen den ungleichen Partnern darstellt. Heribert Weiland vom Arnold-Bergstraesser-Institut (Freiburg) beleuchtet die neue Vereinbarung mit ihren Stärken und Schwächen.

Autoren/-innen