Anzeige
Daniel Bogner: Ihr macht uns die Kirche kaputt... ...doch wir lassen das nicht zu!

Über diese Ausgabe

Leitartikel

  • Plus S. 271-273

    LeitartikelMut zur Mission

    Während in den großen Kirchen eine gewisse Scheu der öffentlichen Mission vorliegt, beeindruckt der Bekenntniseifer evangelikaler Gruppen. Braucht es eine Neuentdeckung des missionarischen Handelns?

Kommentar

  • Plus S. 274-275

    KommentarAnnäherung

    Jacques Gaillot und die französischen Bischöfe tun einen Schritt aufeinander zu.

  • Plus S. 275-276

    KommentarWünschenswert

    Die Bischofskonferenz dringt auf mehr Präsenz von Kirche in den Medien.

Blickpunkt

  • Plus S. 281-286

    Polen und sein Platz in EuropaIn der Warteschleife

    Unter den mittel- und osteuropäischen EU-Beitrittskandidaten ist Polen der mit Abstand bevölkerungsreichste. Die Verhandlungen mit Brüssel haben noch schwierige Hürden zu nehmen; in Polen selbst ist die Akzeptanz eines EU-Beitritts zurückgegangen. Gleichzeitig steht für das europäische Brückenland Polen die Neuordnung der Beziehungen zu seinen neuen östlichen Nachbarn auf der Tagesordnung.

Interview

Essays

  • Plus S. 277-278

    US-KircheDie Grundhaltung ist optimistisch

    „Amerika, du hast es besser“? – Auf jeden Fall lohnt es sich für die katholische Kirche in Deutschland, beim Blick über den Tellerrand gerade den amerikanischen Katholizismus genauer zu betrachten. Das erfuhren jetzt auch deutsche Bischöfe bei einer Studienreise.

  • Plus S. 278-280

    EuropaBürgergesellschaft aus christlich-sozialem Geist?

    Die Förderung zivilgesellschaftlicher Prozesse und Strukturen in Europa beziehungsweise die Frage, welchen Beitrag die christlich-soziale Tradition dabei leisten kann, standen im Zentrum der „Zweiten Europäischen Sozialen Woche“ im April in Bad Honnef.

  • Plus S. 291-296

    Die Medienreligion und das EvangeliumNicht instrumentalisieren lassen

    „Religiöses“ taucht in unserer Kultur an allen Ecken und Enden auf, nicht zuletzt in den elektronischen Medien. Aber wie wird Religion in das Medium Fernsehen eingeschmolzen? Was bedeutet die mediale Beerbung traditioneller Religion für den christlichen Glauben? Dem geht im folgenden Beitrag Heinz Joachim Höhn nach, Professor für Systematische Theologie an der Universität Köln.

  • Plus S. 296-301

    Neue Wege für die EnergieversorgungNotwendiger Strukturwandel

    Obwohl die Liberalisierung des Strommarktes Chancen bietet, dominiert bisher der Billigpreiswettbewerb um den Ausverkauf der fossilen Ressourcen Erdöl, Erdgas und Kohle. Zur Durchsetzung der technischen Innovationspotenziale und der Einsparmöglichkeiten für eine nachhaltige Energieversorgung bedarf es verbraucherorientierter Strukturen und einer breiten gesellschaftlichen Bewusstseinsbildung. Markus Vogt, Leiter der Clearingstelle Kirche und Umwelt (Benediktbeuern), zeigt ethisch-politische Leitlinien für den dringend notwendigen Wandel der Energieversorgung auf.

  • Gratis S. 301-304

    Was bedeutet das Gedenken an das Martyrium Oscar Arnulfo Romeros heute?Realismus und klare Optionen

    Der 1980 ermordete Erzbischof Oscar Romero steht für den in Europa mit großer Anteilnahme verfolgten Erneuerungsprozess der katholischen Kirche Lateinamerikas, in dem diese sich auf die „Option für die Armen“ verpflichtete. Was die Erinnerung an den mutigen Kirchenmann zwanzig Jahre nach seinem gewaltsamen Tod bedeuten kann, fragt Gerhard Kruip, habilitierter Sozialethiker und ab 1. Juni Leitender Direktor des kirchlichen „Forschungsinstituts für Philosophie“, Hannover.

  • Plus S. 304-308

    Jürgen Werbicks fundamentaltheologischer EntwurfDie Bitte des Unbedingten

    Kann man sich als Mensch des 21. Jahrhunderts auf den christlichen Glauben mit Gründen einlassen, die den kritischen Einwänden gegen Religion, Offenbarung und Kirche standhalten? Dieser Frage widmet sich der Münsteraner Fundamentaltheologe mit einem gewichtigen Entwurf (Den Glauben verantworten, Eine Fundamentaltheologie, Verlag Herder, Freiburg 2000, 888 S.), der eindringlich dafür plädiert, den unbedingten Anspruch Gottes in seiner Offenbarung als solchen zu würdigen.

  • Plus S. 308-312

    Die katholische Kirche in RusslandKonsolidierung mit Hindernissen

    Im russischen Kernland waren die Katholiken immer eine kleine Minderheit vor allem polnischer und deutscher Herkunft. Im heutigen nachsowjetischen Russland hat sich die Lage der katholischen Kirche einigermaßen normalisiert; teilweise übt das katholische Christentum sogar eine gewisse Anziehungskraft aus. Die Beziehungen zur orthodoxen Mehrheitskirche bleiben allerdings gespannt.

  • Plus S. 312-316

    Die Inszenierung des Christentums im FernsehenReiz auf Reiz?

    Die 2000-jährige Geschichte des Christentums stand in den vergangenen Monaten mehrfach im Mittelpunkt von Fernsehproduktionen. Thomas Kroll, freier Mitarbeiter der Katholischen Fernseharbeit beim ZDF, stellt die einschlägigen Serien vor, inspiziert Mängel bei der fernsehgerechten Inszenierung der Kirchengeschichte und plädiert vor diesem Hintergrund dafür, das Fernsehformat „spiritueller Dokumentarfilm“ zu entwickeln.

  • Plus S. 316-320

    Ekuadors wirtschaftlicher Niedergang und der Aufstand der IndiosDie nächsten Konflikte sind programmiert

    Indianer und Militärs übernehmen die Macht – Für wenige Tage verhalfen solche Schlagzeilen dem kleinen und sonst kaum beachteten Ekuador Anfang des Jahres zur plötzlichen Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit. Längst ist die verfassungsgemäße Ordnung wieder hergestellt und das Land kämpft weiter mit seinen enormen wirtschaftlichen, sozialen und politischen Problemen. Aber auch der gescheiterte Aufstand hat das Selbst- und Machtbewusstsein der indianischen Bevölkerung gestärkt, wie Eckhard Finsterer, Referent bei Misereor, beschreibt.

Autoren/-innen