Tomáš HalíkDurch, mit, in ihm

Der einzige Ort, von wo aus das vergessene, verwundete, jetzt ängstlich verdrängte Wort Gott wieder einen Sinn gewinnen kann, ist die Geschichte Jesu. Auch wenn die ganze Welt im Schatten des „Todes Gottes“ läge, ist dort immer der eine, der einzige Ort, wo Gott als lebendig erlebt werden kann: in Christus, in Jesus von Nazaret. Alles, was wir über Gott „wussten“ und sagten, kann und muss sterben – wir kennen Gott nicht, außer in dem, was uns in Christus anspricht, durch ihn, mit ihm und in ihm. Die Welt hat nur deshalb einen Sinn, weil auf ihr einst Jesus schritt, ruft Dietrich Bonhoeffer in den Spuren von Paulus und Martin Luther. Alles andere erscheint mir wie Müll, wie Dreck, schrieb der Apostel Paulus – ich will nur Christus kennen, und zwar als den Gekreuzigten.

Tomáš Halík in: „Glaube und sein

Bruder Zweifel“ (Herder, Freiburg 2017)

Anzeige: Warum ich an Gott glaube. Von Gerhard Lohfink

Der CiG-Newsletter

Ja, ich möchte den kostenlosen CiG-Newsletter abonnieren und willige in die Verwendung meiner Kontaktdaten zum Zweck des E-Mail-Marketings durch den Verlag Herder ein. Den Newsletter oder die E-Mail-Werbung kann ich jederzeit abbestellen.
Ich bin einverstanden, dass mein personenbezogenes Nutzungsverhalten in Newsletter und E-Mail-Werbung erfasst und ausgewertet wird, um die Inhalte besser auf meine Interessen auszurichten. Über einen Link in Newsletter oder E-Mail kann ich diese Funktion jederzeit ausschalten. Weiterführende Informationen finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.