Montessori-Jubiläum

Kleinstkinder in Kita und Tagespflege, Editorial
© Harald Neumann, Freiburg

Während des coronabedingten Lockdowns gingen die Meldungen bzgl. möglicher Kindeswohlgefährdungen bei Jugendämtern deutlich zurück. Das berichtet der Deutsche Kinderschutzbund. Was aber keinesfalls bedeutet, dass Kinder in diesem Zeitraum weniger Gefahren ausgesetzt waren. Im Schnitt erfolgten zuvor nämlich ca. 60 % solcher Meldungen durch Schulen, Kitas und Tagespfegeeinrichtungen sowie Kinderarztpraxen. Und all diese Einrichtungen waren aufgrund der Corona-Pandemie über einen langen Zeitraum geschlossen bzw. wurden wesentlich seltener frequentiert. Dieser Zusammenhang zeigt einmal mehr – ins besondere mit Fokus auf die jüngsten der betroffenen Kinder – welch große und umfassende Bedeutung Ihre pädagogische Arbeit auch als soziale Kontrollinstanz hat. Lesen Sie im Interview mit dem Kinderrechtsexperten Prof. Dr. Jörg Maywald, weshalb gerade unter Dreijährige einem besonders hohen Gefährdungsrisiko ausgesetzt sind, welche Signale Sie alarmieren sollten und wie Sie als Fachkraft bei einem Verdacht auf Kindeswohlgefährdung reagieren können.

Montessori: 150-jähriges Jubiläum

In diesem Jahr wäre Maria Montessori 150 Jahre alt geworden. Anlass für uns in der Kleinstkinder-Redaktion, neben der Montessori- Reihe zu den Übungen des täglichen Lebens (Auftakt in Heft 4/2020) das Fachthema dieser Ausgabe ebenfalls dem reformpädagogischen Ansatz Montessoris zu widmen. Maria Montessori wusste um die besondere Bedeutung der frühen Kindheit. So gibt es einige Bausteine, die sie für die Entwicklung des Kindes in den ersten Lebensjahren als entscheidend ansah und die bis heute die zentralen Elemente ihrer weltweit beachteten Pädagogik sind.

Haben Sie einen angenehmen Start in das neue Kita-Jahr!

Ihre Ulrike Fetzer

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