Guck mal, was ich habe!

Mit allen Sinnen die Natur erleben. Kitaleiterin Julia Zdrenka erklärt, welcher kindliche Entwicklungsschritt auf diesem Foto zu sehen ist.

„Ich habe etwas gefunden!“ Stolz hält der Junge das Fundstück in den Händen. Was ist das? Ein Krebs? Der Gesichtsausdruck des Kindes zeigt Neugierde und Freude. Durch das Berühren, das Be-greifen des Tieres, macht das Kind sinnliche Erfahrungen, es sammelt Eindrücke von dem „Objekt“ und lernt dieses kennen. Gleichzeitig streckt der Junge auf dem Foto seine Arme weit nach vorne. Lebt der Krebs etwa noch? Könnte er mich mit seinen scharfen Scheren kneifen? Das Berühren und Anfassen von Tieren bedeutet Überwindung. Kinder tasten sich an etwas ganz Neues und Unbekanntes heran. Dabei spielen Empathie und die Fähigkeit, sich in das Tier einzufühlen, eine große Rolle. In diesem Fall waren der Forscherdrang und die Faszination so groß, dass der Junge das Tier nun vorsichtig in den Händen hält. Vielleicht fragt sich der Junge, wo das Tier lebt. Im Meer oder an Land? Und was macht es mit seinen scharfen Scheren? Und was isst der Krebs eigentlich?

Der Kontakt mit der belebten und unbelebten Natur bietet einem Kind vielfältige Lernerfahrungen. Umweltthemen, Aspekte des Artenschutzes, ethische Fragen, aber auch Biologie, Physik und Mathematik – zu all diesen Themen kann ein Kind an einem Tag im Wald, auf der Wiese oder am Strand ganz nebenbei wichtige Erfahrungen machen. Wenn Sie in die Natur gehen, nehmen Sie eine Tüte oder andere Behältnisse für Fundstücke mit, um gemeinsam Naturschätze zu sammeln. Das lädt Ihr Kind dazu ein, zu Hause weiter zu forschen, Fragen zu stellen und zu experimentieren.

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